Ethereum steht mit dem Rücken zur Wand. Während die alten Haie ihre Bestände abstoßen – zuletzt flossen 54,78 Millionen Dollar auf eine Exchange – schlagen Institutionen gnadenlos zu. Ein Kampf der Giganten tobt um die psychologisch wichtige 3.000-Dollar-Marke. Und das ausgerechnet wenige Tage vor dem wichtigsten Netzwerk-Upgrade des Jahres. Kippt ETH jetzt endgültig oder wird hier der Boden für die nächste Rally gelegt?

Die Lage: Zwischen Kapitulation und Kaufrausch

Am heutigen Samstag notiert Ethereum knapp über der 3.000-Dollar-Schwelle – ein Niveau, das die Bulls mit aller Macht verteidigen. Das Tagesplus? Negativ, mit einem Minus von rund 2,5 Prozent. Doch der Wochenchart zeigt ein anderes Bild: Vom jüngsten Tief aus hat sich die zweitgrößte Kryptowährung um satte 10 bis 12 Prozent erholt.

Technisch ist die Lage brandgefährlich. Bricht die 3.000er-Marke, droht ein Durchmarsch bis auf 2.864 Dollar – oder im schlimmsten Fall sogar bis zur langfristigen Trendlinie bei 2.632 Dollar. Hält der Support, winken dagegen schnelle Kursgewinne Richtung 3.108 und 3.666 Dollar.

OG-Wale verkaufen – Institutionen kaufen wie verrückt

Die On-Chain-Daten vom 29. November offenbaren einen brutalen Verteilungskampf. Ein Ethereum-Urgestein, das seine Coins seit 2017 hält, schob heute 18.000 ETH im Wert von knapp 55 Millionen Dollar auf die Börse Bitstamp. Solche Bewegungen sind klassische Verkaufssignale – und sie drücken auf den Kurs.

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Doch die Gegenseite schläft nicht. Gleichzeitig schnappte sich ein Wallet, das mit BitMine und Fundstrat-Chef Tom Lee in Verbindung steht, über FalconX satte 16.693 ETH für rund 50 Millionen Dollar. Noch deutlicher wird das Bild bei den regulierten Produkten: BlackRocks ETHA-ETF allein verzeichnete zuletzt Zuflüsse von über 68 Millionen Dollar. Fünf Tage in Folge strömte frisches Geld in Spot-Ethereum-ETFs – ein klares Zeichen, dass institutionelle Investoren den Dip als Einstiegschance sehen.

Fusaka-Upgrade: Der Game Changer steht vor der Tür

Am 3. Dezember 2025 – also in wenigen Tagen – aktiviert Ethereum das sogenannte "Fusaka"-Upgrade. Die technischen Details klingen sperrig, doch die Auswirkungen könnten massiv sein: Mit PeerDAS und optimierten Blob-Parametern sollen die Datenkosten für Layer-2-Netzwerke um weitere 40 bis 60 Prozent sinken.

Bereits jetzt wickeln Skalierungslösungen wie Arbitrum und Optimism über 58 Prozent aller Ethereum-Transaktionen ab. Das Mainnet mutiert immer mehr zur reinen Settlement-Schicht – genau so, wie es die Vision vorsieht. Gelingt das Upgrade reibungslos, könnte das den institutionellen Käufern zusätzlich Rückenwind geben.

Das Urteil: Alles hängt an der 3.000-Dollar-Linie

Die kommenden Tage werden zeigen, wer diesen Machtkampf gewinnt. Die Stimmung ist gespalten: Der RSI zeigt eine bärische Divergenz, während gleichzeitig massive Käufe die Unterstützung stabilisieren. Fakt ist: Ethereum erlebt gerade eine Umverteilung von Early Adoptern zu institutionellen Playern. Ob die 3.000-Dollar-Marke hält oder bricht, dürfte die Richtung für das gesamte Schlussquartal 2025 vorgeben.

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