Ethereum: Angebot verknappt
Der Markt für Ethereum befindet sich in einer bemerkenswerten Phase: Während institutionelle Großinvestoren massiv zugreifen, ist fast ein Drittel aller Ether im Staking gebunden – und damit dem freien Handel entzogen. Diese Verknappung des verfügbaren Angebots trifft auf wachsende Nachfrage aus dem traditionellen Finanzsektor. Die Folge: Analysten sprechen von einem möglichen Supply Squeeze.
Bitmine kauft im großen Stil
Ein Treiber der aktuellen Entwicklung ist Bitmine Immersion Technologies. Das Unternehmen hat am 12. Januar weitere 24.266 ETH zu einem Durchschnittspreis von rund 3.119 US-Dollar erworben. Das Ziel der Firma: fünf Prozent des gesamten zirkulierenden Ethereum-Angebots zu halten. Aktuell liegen die Bestände bei über 4,17 Millionen ETH.
Parallel dazu kündigte Bitmine eine Investition von 200 Millionen US-Dollar in Beast Industries an, ein Projekt des Content-Creators MrBeast. Der Deal soll DeFi-Protokolle mit einem neuen Finanzdienstleistungsangebot verbinden und voraussichtlich am 19. Januar abgeschlossen werden.
Auch regulierte Anlageprodukte ziehen Kapital an. US-Spot-Ethereum-ETFs verzeichneten allein am 14. Januar Nettozuflüsse von 175 Millionen US-Dollar. Innerhalb der Woche summierten sich die Zuflüsse auf über 310 Millionen US-Dollar.
Rekordwerte beim Staking
Ein Blick auf die Blockchain zeigt: Mehr als 36 Millionen ETH sind mittlerweile auf der Beacon Chain gestakt – das entspricht etwa 30 Prozent des gesamten Angebots. Dieser historische Höchststand entzieht dem Markt erhebliche Mengen an handelbaren Token.
Die Warteschlange für neue Staking-Einträge ist lang, die Nachfrage nach Rendite ungebrochen. Allein Bitmine hat seine gestakten Bestände auf über 1,25 Millionen ETH aufgestockt.
Standard Chartered sieht in dieser Konstellation das Potenzial für deutlich steigende Kurse, sollte die Nachfrage weiter anhalten. Die Bank bezeichnet 2026 als mögliches „Jahr von Ethereum".
Netzwerkaktivität auf Rekordhoch
Die Layer-2-Skalierungslösung Optimism verzeichnete am 14. Januar einen neuen Tagesrekord bei der Anzahl der Transaktionen. Das zeigt: Die Nutzung des Ethereum-Ökosystems nimmt zu, getrieben vor allem durch Stablecoins und DeFi-Anwendungen.
Trotz der hohen Aktivität bleiben die Transaktionsgebühren auf der Mainnet im Vergleich zu früheren Bullenmärkten moderat. Das liegt am jüngsten Fusaka-Upgrade und der effizienten Nutzung von Blob-Space, die hohe Transaktionsvolumina von prohibitiven Gaskosten entkoppelt haben.
Charttechnischer Ausblick
Ethereum testet derzeit den Widerstandsbereich zwischen 3.400 und 3.420 US-Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde die durch ETF-Zuflüsse und institutionelle Käufe gestützte Aufwärtsdynamik bestätigen. Wichtige Unterstützung liegt zwischen 3.250 und 3.285 US-Dollar. Analyst Geoffrey Kendrick von Standard Chartered rechnet damit, dass Ethereum 2026 Bitcoin übertreffen könnte – begründet durch das Wachstum des Tokenisierungsmarktes und regulatorische Klarheit durch den GENIUS Act. Entscheidend bleibt die 3.360-Dollar-Marke: Fällt der Kurs darunter zurück, droht ein erneuter Test tieferer Unterstützungszonen.
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