Dramatische Entwicklung beim australischen Rüstungskonzern: Während das Unternehmen operativ expandiert, wurde die Aktie vom Handel ausgesetzt. Anleger stehen vor verschlossenen Türen, während Berichte über eine gezielte Short-Attacke die Runde machen. Die Diskrepanz zwischen operativer Nachrichtslage und Börsenchaos könnte kaum größer sein.

Notbremse an der Börse

Seit Freitag, dem 6. Februar, geht nichts mehr. Die australische Börsenaufsicht (ASX) verhängte einen "Trading Halt", der Handel mit den Papieren von Electro Optic Systems (EOS) ist ausgesetzt. Vorausgegangen war eine extreme Volatilität, die den Kurs zuletzt massiv unter Druck setzte.

Vom Allzeithoch bei 11,20 AUD, das erst Mitte Januar markiert wurde, ist wenig geblieben. Zuletzt notierte das Papier bei 7,17 AUD. Marktbeobachter führen den Absturz und die jetzige Aussetzung auf aggressive Aktivitäten von Leerverkäufern zurück. Die hohe Nervosität der Anleger zwang die Börse nun zum Eingreifen.

Expansion trotz Börsensturm

Mitten in dieser Kapitalmarkt-Turbulenz meldet der Konzern operative Fortschritte. Am heutigen Samstag eröffnete EOS offiziell ein neues Produktionszentrum in Singapur. Der Fokus der Anlage liegt auf der Fertigung von 100-kW-Laserwaffensystemen.

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Dieser Schritt ist strategisch bedeutsam: EOS positioniert sich damit direkt in den Kernmärkten der Asien-Pazifik-Region. Die Technologie zielt auf die weltweit steigende Nachfrage nach Abwehrsystemen gegen Drohnen und Directed-Energy-Lösungen ab.

Unruhiger Jahresstart

Die aktuellen Ereignisse sind der Höhepunkt wochenlanger Spannungen. Bereits im Januar sorgte die Übernahme von MARSS für Aufsehen, gefolgt von Quartalszahlen Ende des Monats. Dass im Hintergrund Unruhe herrschte, zeigte eine offizielle Reaktion des Managements auf Medienberichte schon am 30. Januar. Die Kommunikation des Unternehmens steht nun auf dem Prüfstand.

Wie es weitergeht

Die Hängepartie für Investoren ist zeitlich begrenzt. Der Handelsstopp bleibt bestehen, bis Electro Optic Systems eine offizielle Stellungnahme zu den Marktvolatilitäten und den im Raum stehenden Vorwürfen veröffentlicht. Spätestens mit Marktöffnung am Dienstag, dem 10. Februar, soll der Handel wieder aufgenommen werden. Dann wird sich zeigen, ob die positive Meldung aus Singapur gegen die Skepsis der Leerverkäufer bestehen kann.

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