Eli Lilly schaltet in den Angriffsmodus. Innerhalb von nur 48 Stunden verkündete der Pharmakonzern eine Milliarden-Übernahme und eine strategische Partnerschaft – beides mit klarem Ziel: die Dominanz im Bereich oraler Therapien auszubauen. Die Aktie erreichte daraufhin ein neues Allzeithoch.

Zwei Deals, eine Strategie

Am 7. Januar 2026 machte Lilly die Übernahme von Ventyx Biosciences perfekt. Der Kaufpreis liegt bei 14 US-Dollar je Aktie in bar, was das Biotech-Unternehmen mit rund 1,2 Milliarden US-Dollar bewertet. Ventyx bringt eine Pipeline sogenannter NLRP3-Inhibitoren mit – niedermolekulare Wirkstoffe gegen entzündliche Erkrankungen. Diese passen strategisch in Lillys bestehendes Immunologie-Portfolio.

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Nur einen Tag zuvor hatte der Konzern bereits eine erweiterte Zusammenarbeit mit Nimbus Therapeutics bekanntgegeben. Im Fokus: die Entwicklung oraler Adipositas-Medikamente. Lilly zahlt 55 Millionen US-Dollar sofort und stellt weitere 1,3 Milliarden US-Dollar an möglichen Meilensteinzahlungen in Aussicht. Das Ziel ist klar: eine bequeme Tabletten-Alternative zu den bisherigen Spritzen gegen Übergewicht zu entwickeln und damit einen riesigen Markt zu erschließen.

Analysten erhöhen Kursziele

Die Wall Street wertet die Doppelstrategie positiv. Citigroup-Analyst Geoff Meacham bekräftigte seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 1.500 US-Dollar. UBS hob das Ziel von 1.080 auf 1.250 US-Dollar an und verwies auf die gestärkte Position im Adipositas-Segment. Beide Institute sehen in den Deals eine sinnvolle Verwendung der hohen Cash-Bestände des Konzerns.

Die Aktie selbst notiert aktuell bei rund 1.108 US-Dollar und hat in den vergangenen 30 Tagen über 31 Prozent zugelegt. Technisch hat der Titel wichtige Widerstände durchbrochen und handelt deutlich oberhalb seiner gleitenden Durchschnitte.

Ausblick: Vom Spritzen-Giganten zum oralen Portfolio

Mit der Ventyx-Übernahme, deren Abschluss für die erste Jahreshälfte 2026 geplant ist, und der bereits laufenden Nimbus-Kooperation hat Lilly zwei konkrete Wachstumstreiber gesichert. Der Konzern diversifiziert sein Geschäft bewusst: weg von der reinen Abhängigkeit von injizierbaren GLP-1-Wirkstoffen, hin zu einem breiteren Portfolio aus oralen Therapien für Stoffwechsel- und Entzündungskrankheiten.

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