Die australische Elektro Optic Systems Holdings kämpft seit Monaten mit einem dramatischen Kursverfall – allein in den letzten 30 Tagen sackte die Aktie um über 30 Prozent ab. Doch jetzt schlagen Analysten Alarm – in die andere Richtung: Bell Potter sieht ein Kurspotenzial von 75 Prozent und stuft den Titel mit "Buy" ein. Was steckt hinter dieser überraschenden Kehrtwende?

MARSS-Übernahme als Gamechanger

Der Optimismus der Analysten gründet sich auf eine strategische Akquisition, die das Geschäftsmodell von EOS grundlegend erweitern könnte. Mit dem Kauf des Drohnenabwehr-Geschäfts der MARSS Group sichert sich das Unternehmen Zugang zu sogenannten "Hard-Kill"-Technologien – Systeme, die feindliche Drohnen aktiv abfangen und zerstören können, statt sie nur zu stören.

Bell Potter hat ein Kursziel von 8,10 australischen Dollar ausgegeben. Zwar wird die kommerzielle Markteinführung dieser neuen Fähigkeiten voraussichtlich 12 bis 24 Monate dauern, doch die Analysten bewerten die strategische Passung als langfristigen Wertschöpfer in einem boomenden Markt.

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Auftragspolster von über 400 Millionen Dollar

Ein entscheidender Vorteil gegenüber Wettbewerbern wie DroneShield liegt im gesicherten Auftragsbestand. Eine vergleichende Marktanalyse von Stocks Down Under hebt zwei zentrale Stärken hervor:

  • Planbare Umsätze: Mit einem bestätigten Backlog von über 400 Millionen australischen Dollar verfügt EOS über hohe Umsatzvisibilität für 2026 und 2027
  • Bereinigter Regulierungskonflikt: Die Beilegung der ASIC-Untersuchung gegen eine Strafzahlung von 4 Millionen Dollar beseitigt einen erheblichen Unsicherheitsfaktor

Diese Kombination aus operativer Klarheit und rechtlicher Entlastung schafft laut Analysten eine deutlich attraktivere Bewertungsbasis als bei Branchenkollegen.

Europäischer Markt im Visier

Die Übernahme der britischen Interceptor-Technologie erfolgt zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt. Die EU plant den Aufbau eines "Drohnen-Schutzwalls" entlang kritischer Infrastrukturen – ein Milliardenmarkt, in dem EOS nun mit erweitertem Portfolio mitspielen kann.

Konkrete Erfolge gibt es bereits: Eine kürzlich bestätigte Bestellung über 11,4 Millionen Euro für das "Slinger"-Abwehrsystem unterstreicht die wachsende Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens. Analysten sehen darin einen Beleg, dass die Bewertung nun direkter an die operative Leistung und die Abarbeitung des Auftragsbestands gekoppelt ist.

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