DroneShield gehörte zu den absoluten Überfliegern des Jahres an der Börse, doch nun gleicht der Chart einem Trümmerfeld. Innerhalb eines Monats haben sich Milliarden an Börsenwert in Luft aufgelöst, ausgelöst durch eine Serie von Hiobsbotschaften, die selbst hartgesottene Anleger schockieren. Wenn der eigene CEO alle Aktien verkauft und Führungskräfte das Weite suchen, stellt sich die bange Frage: Brennt hier die Hütte oder ist das eine übertriebene Panikreaktion?

Flucht der Insider

Der Hauptgrund für den massiven Kursverfall ist ein beispielloser Ausverkauf in der Führungsetage, der das Vertrauen der Investoren tief erschüttert hat. Insgesamt wurden Aktien im Wert von rund 70 Millionen AUD von Insidern auf den Markt geworfen. Besonders alarmierend: CEO Oleg Vornik liquidierte seine gesamte Beteiligung für knapp 49,5 Millionen AUD.

Zwar wurden offiziell steuerliche Gründe und Diversifizierung angeführt, doch an der Börse gilt: Wenn der Kapitän das Schiff komplett verlässt und auch der Vorsitzende Kasse macht, schrillen bei Anlegern alle Alarmglocken. Dieser massive Insider-Exit überschattet derzeit jede operative Erfolgsmeldung.

Chaos im Management

Als wäre der Insider-Verkauf nicht genug, sorgt auch die personelle und administrative Situation für Unruhe. Matt McCrann, der als CEO für das kritische US-Geschäft und die Expansion im dortigen Verteidigungsmarkt zuständig war, trat mit sofortiger Wirkung zurück.

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Hinzu kommen peinliche Fehler in der Unternehmenskommunikation, die Zweifel an den internen Kontrollmechanismen wecken. Eine angekündigte Bestellung über 7,6 Millionen AUD musste widerrufen werden, da es sich lediglich um einen bereits bekannten Auftrag handelte – ein Fehler, der sofort die Börsenaufsicht auf den Plan rief. Während Konkurrenten wie Electro Optic Systems (EOS) als verlässlichere Alternative wahrgenommen werden, sitzt DroneShield nun sprichwörtlich auf der „Strafbank“.

Fundamentaldaten spielen keine Rolle

Die Situation ist paradox: Operativ läuft es eigentlich rund. Der Umsatz explodierte im dritten Quartal auf rekordverdächtige 92,9 Millionen AUD, und die Bilanz ist mit rund 235 Millionen AUD Cash schuldenfrei. Doch der Markt straft die Governance-Probleme momentan härter ab als er die finanziellen Erfolge honoriert.

Der Blick auf die Kursdaten verdeutlicht die extreme Zerrissenheit: Während das Papier auf 30-Tage-Sicht über 53 % an Wert verlor, steht seit Jahresanfang immer noch ein sattes Plus von rund 162 % zu Buche.

Fazit

Der Weg zurück zur Normalität dürfte steinig werden. Solange das Management keine Stabilität beweist und die Nachfolge im US-Geschäft nicht geklärt ist, betrachten viele Analysten die Aktie vorerst als „totes Kapital“. Für Anleger gilt es nun zu beobachten, ob die aktuellen Unterstützungszonen halten – ohne eine Wiederherstellung des Vertrauens dürfte eine nachhaltige Bodenbildung jedoch schwierig werden.

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