Nach einem turbulenten Jahresende 2025 atmen Anleger auf: Der Spezialist für Drohnenabwehr startet mit massiven Aufträgen im Rücken kraftvoll in das neue Börsenjahr. Während die operative Entwicklung Rekorde bricht, stellt sich nach der jüngsten Korrektur die Frage: Ist der Weg für eine nachhaltige Erholung nun frei?

Rekordaufträge treiben den Kurs

Am ersten Handelstag des Jahres 2026 setzten die Papiere von DroneShield ein deutliches Ausrufezeichen. Der Kurs kletterte am Freitag um 8,12 Prozent auf 3,33 AUD. Auslöser für das wiedererwachte Kaufinteresse ist eine Serie bedeutender Vertragsabschlüsse, die das Unternehmen kurz vor dem Jahreswechsel meldete. Insgesamt summiert sich das Volumen der jüngsten Aufträge auf über 60 Millionen Dollar.

Besonders schwer wiegt dabei ein 49,6-Millionen-Dollar-Vertrag mit einem europäischen Vertriebspartner sowie ein direkter Abschluss über 8,2 Millionen Dollar mit einem westlichen Militärkunden. Diese Abschlüsse haben die Umsatzsichtbarkeit drastisch verbessert: DroneShield startet mit bereits gesicherten Einnahmen von rund 97,7 Millionen Dollar in das Geschäftsjahr 2026. Marktbeobachter werten dies als Beleg für die ungebrochen hohe geopolitische Nachfrage nach Abwehrtechnologie.

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Operative Stärke trifft auf günstige Bewertung

Die aktuelle Kursrallye markiert eine wichtige Gegenbewegung zum Abverkauf im Spätherbst 2025. Im November war die Aktie um rund 48 Prozent eingebrochen, nachdem Insider-Verkäufe in Höhe von fast 70 Millionen AUD für Verunsicherung gesorgt hatten. Doch die fundamentalen Daten sprechen inzwischen eine andere Sprache als die damalige Marktstimmung.

Die Diskrepanz zwischen Geschäftsentwicklung und Börsenkurs ist auffällig: Während die Aktie noch immer rund 50 Prozent unter ihrem Allzeithoch von 6,70 AUD notiert, explodierten die Umsätze zuletzt förmlich. Im dritten Quartal 2025 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzsprung von 1.091 Prozent auf 92,9 Millionen AUD. Um der künftigen Nachfrage gerecht zu werden, baut das Management die Kapazitäten weiter aus und zielt bis Ende 2026 auf ein jährliches Produktionsvolumen von 2,4 Milliarden AUD ab.

Ausblick und Analystenmeinungen

Auch Analysten bleiben trotz der jüngsten Volatilität optimistisch. Das Brokerhaus Bell Potter bestätigt seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 3,70 AUD, während Shaw and Partners den fairen Wert bei 3,60 AUD sieht. Beide Experten trauen dem Titel damit weiteres Aufwärtspotenzial zu. Technisch konnte die Aktie bereits den Widerstand bei 3,20 AUD überwinden; die nächste psychologische Hürde wartet nun bei 3,50 AUD.

Investoren blicken jetzt gespannt auf den Februar, wenn die geprüften Jahreszahlen veröffentlicht werden. Dabei wird vor allem entscheidend sein, wie effizient das Unternehmen die hohen Buchungen in Cashflow umwandeln kann. Zudem könnten Neuigkeiten zu einem erwarteten europäischen Rahmenvertrag als nächster wichtiger Impulsgeber fungieren.

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