Dogecoin hat sich nach einem schwachen Start ins Jahr wieder gefangen. Größere Marktteilnehmer haben den Rücksetzer unter 0,13 US‑Dollar konsequent zum Einstieg genutzt. Die Folge: Der Meme-Coin tastet sich erneut an wichtige technische Marken heran – getragen von steigender Aktivität im Netzwerk und an den Börsen.

Technische Lage: Zwischen Boden und Deckel

Aktuell notiert Dogecoin bei rund 0,13 US‑Dollar und damit knapp über seinem jüngsten 52‑Wochen-Tief bei 0,12 US‑Dollar. Vom Hoch der vergangenen zwölf Monate ist der Kurs allerdings noch deutlich entfernt: Der Abstand zum 52‑Wochen-Hoch von 0,27 US‑Dollar beträgt gut 52 Prozent.

Charttechnisch bewegt sich DOGE damit in einer Spannungszone:
- Auf der Unterseite wirkt der Bereich um 0,12 US‑Dollar als kurzfristige Unterstützungszone.
- Nach oben begrenzen vor allem die Marken um 0,14 bis 0,15 US‑Dollar den nächsten Schritt.

Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt mit 35,8 im unteren neutralen Bereich und signalisiert eine eher verhaltene Marktstimmung, ohne bereits klar überverkaufte Bedingungen anzuzeigen. Dass der Kurs knapp 10 Prozent unter seinem 50‑Tage-Durchschnitt von 0,14 US‑Dollar notiert, unterstreicht: Die jüngste Schwächephase ist noch nicht vollständig aufgeholt.

Wale nutzen den Rücksetzer

Der wichtigste Treiber der aktuellen Stabilisierung ist laut On-Chain-Daten das Verhalten großer Adressen. Wallets mit Beständen von über 100 Millionen DOGE haben in den vergangenen 72 Stunden rund 1,5 Milliarden Coins aufgesammelt – ein Volumen von etwa 185 Millionen US‑Dollar.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Dogecoin?

Diese Käufe fielen zeitlich mit dem Rückgang unter 0,13 US‑Dollar zusammen. Marktbeobachter werten das als Zeichen, dass größere Investoren diesen Bereich als attraktiv einstufen. Durch die stärkere Konzentration der Coins in großen Wallets entsteht tendenziell ein robusterer Boden, weil kurzfristiges Kleinanleger-Trading weniger Gewicht hat.

Kurz zusammengefasst:

  • Rund 1,5 Mrd. DOGE von Großadressen akkumuliert
  • Einstiegsphase während des jüngsten Kursrückgangs
  • Größere Wallets kontrollieren nun einen größeren Teil des Umlaufs
  • Das kann Unterstützungszonen auf der Unterseite festigen

Volumen, Netzwerk und Umfeld

Parallel zur Erholung hat auch das Handelsvolumen angezogen. Das tägliche Volumen stieg zuletzt um schätzungsweise 40 bis 60 Prozent gegenüber den Vortagen und bewegt sich im Bereich von 1,8 bis 2,1 Milliarden US‑Dollar. Das spricht eher für echtes Interesse als für rein technische oder kurzfristige Sondereffekte.

Auf Netzwerkebene bleibt Dogecoin klar zahlungsfokussiert, doch die Infrastruktur wächst. Neue Cloud-Mining-Angebote wie „ZA Miner“ senken die Einstiegshürden für Teilnehmer, die selbst zur Sicherheit des Netzwerks beitragen wollen, ohne eigene Hardware zu betreiben. Zudem halten Spekulationen über mögliche künftige Zahlungsintegrationen auf großen Social-Media-Plattformen die Diskussion in den sozialen Kanälen lebendig – auch wenn es dazu aktuell keine offiziellen Bestätigungen gibt.

Rückenwind kommt auch vom Gesamtmarkt:
- Bitcoin hält sich um 90.000 US‑Dollar.
- Ethereum verteidigt Niveaus über 3.100 US‑Dollar.

Die Stabilität bei den beiden größten Kryptowährungen reduziert den Druck zu Notverkäufen in spekulativeren Segmenten. Gleichzeitig bleibt die Stimmung gedämpft: Der Crypto Fear & Greed Index verharrt mit Werten um 28 bis 30 im Bereich „Fear“. Historisch fällt dieses Umfeld häufig mit lokalen Tiefpunkten zusammen, ohne dass der Markt bereits überhitzt wäre.

Ausblick: Wichtige Marken im Blick

Kurzfristig richtet sich der Blick auf die Zone um 0,14 bis 0,15 US‑Dollar. Gelingt Dogecoin ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Bereich, wären technische Anschlussziele im Bereich um 0,165 US‑Dollar die nächste Etappe. Auf der Unterseite bleibt der Bereich knapp über 0,12 US‑Dollar die zentrale Verteidigungslinie: Ein Rückfall dorthin würde eher für eine anhaltende Seitwärtskonsolidierung sprechen. In Kombination mit der jüngsten Wal-Akkumulation deutet vieles darauf hin, dass die kurzfristige Balance leicht zugunsten der Käufer verschoben ist – vorausgesetzt, das positive Gesamtmarktumfeld hält an.

Dogecoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Dogecoin-Analyse vom 04. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Dogecoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Dogecoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 04. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Dogecoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...