Dogecoin: Verkaufsdruck hält an
Dogecoin startet holprig ins Jahr 2026. Nach einer kurzen Erholung Anfang Januar hat die Meme-Kryptowährung wieder an Boden verloren und durchbrach wichtige Unterstützungsmarken. Während die Verkäufer das Ruder übernehmen, bleibt die Frage: Wie tief kann es noch gehen?
Technischer Rückschlag nach kurzem Hoffnungsschimmer
Der Monat begann vielversprechend: Dogecoin durchbrach Anfang Januar die Marke von 0,121 US-Dollar bei hohem Volumen und stieg auf 0,15 Dollar. Rund 1,23 Milliarden Token wechselten die Besitzer – weit über dem Tagesschnitt. Die Bewegung ließ Hoffnung auf eine nachhaltige Erholung aufkommen.
Doch die Rally erwies sich als Strohfeuer. Seitdem hat DOGE die meisten Gewinne wieder abgegeben und notiert aktuell nahe 0,14 Dollar. Die Verkäufer drückten den Kurs unter die kritische Unterstützung bei 0,142 Dollar – begleitet von deutlich erhöhtem Volumen. Das Signal ist eindeutig: aktiver Verkaufsdruck, nicht nur dünne Liquidität.
Technisch zeigt sich ein klares Bild: tiefere Hochs, tiefere Tiefs. Jeder Erholungsversuch wird verkauft. Die nächste relevante Unterstützung liegt bei 0,135 Dollar, darüber bildet sich nun Widerstand im Bereich 0,14 bis 0,142 Dollar.
Ökosystem-Entwicklung: Japan im Fokus
Trotz schwacher Kursentwicklung tut sich im Dogecoin-Umfeld etwas. Am 8. Januar gab House of Doge – der offizielle Unternehmensarm der Dogecoin Foundation – eine strategische Partnerschaft mit abc Co., Ltd. und ReYuu Japan Inc. bekannt. Ziel ist der Ausbau der Dogecoin-Präsenz in Japan.
Die Initiative umfasst mehrere Bereiche:
- Förderung goldgedeckter Stablecoins
- Unterstützung bei der Regulierung von RWA-Token unter Japans „Green List"-Rahmenwerk
- Aufbau eines gemeinsamen Fonds im Dogecoin-Ökosystem
- Erschließung von Web3-Anwendungsfällen
„Japan ist aufgrund seiner starken digitalen Innovation ein natürlicher Markt für Dogecoin", erklärte Marco Margiotta, CEO von House of Doge. Ob sich solche Initiativen mittelfristig in Kursunterstützung übersetzen, bleibt abzuwarten.
Marktumfeld bleibt durchwachsen
Dogecoin steht mit seinen Schwierigkeiten nicht allein. Der gesamte Meme-Coin-Sektor zeigt ein uneinheitliches Bild. Während Bitcoin über 91.000 Dollar notiert, rotiert Kapital selektiv in Assets mit klareren institutionellen Zuflüssen.
Die CME Group kündigte kürzlich Futures-Kontrakte für weitere Altcoins wie Cardano und Chainlink an – Dogecoin war nicht dabei. Das unterstreicht eine Lücke beim institutionellen Zugang zu Meme-Coins, auch wenn das Handelsvolumen auf zentralisierten Börsen weiterhin robust bleibt.
Für eine Wende müsste DOGE zunächst die 0,142-Dollar-Marke zurückerobern und anschließend die 0,145 Dollar überwinden. Unterhalb von 0,139 Dollar droht weiterer Abwärtsdruck Richtung 0,135 Dollar.
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