Dogecoin steht Anfang Januar 2026 unter Druck. Bei rund 0,14 US-Dollar verteidigt die Kryptowährung eine wichtige Unterstützungszone – während gleichzeitig die Spekulation an den Terminmärkten explodiert und neue Partnerschaften das Ökosystem in Richtung realer Anwendungen treiben.

Volatiler Jahresstart trotz Erholung

Nach einem Rücksetzer auf 0,126 US-Dollar gelang DOGE Anfang Januar eine V-förmige Erholung. Das Handelsvolumen schnellte dabei um 87 Prozent über den Durchschnitt – ein Zeichen für erhöhtes Interesse. Doch die Erholung blieb fragil: Die Marke von 0,15 US-Dollar erwies sich als zu starker Widerstand. Seither überwiegt wieder Verkaufsdruck.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Dogecoin?

Technisch befindet sich Dogecoin an einem kritischen Punkt. Die Zone um 0,1388 US-Dollar fungiert als unmittelbare Unterstützung. Ein Tagesschlusskurs darunter könnte den Weg in Richtung 0,13 US-Dollar öffnen. Der 200-Tage-Durchschnitt liegt mit 0,19 US-Dollar deutlich über dem aktuellen Niveau – ein Indiz für die anhaltende Korrekturphase seit Oktober 2025.

Futures-Volumen schießt um 4.858 Prozent nach oben

Was die Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist die extreme Aktivität am Derivatemarkt. Laut CoinGlass stieg das Futures-Volumen für Dogecoin auf der Plattform Bitmex binnen kurzer Zeit um 4.858 Prozent auf 77,61 Millionen US-Dollar. Diese massive Zunahme gehebelter Positionen deutet auf intensive Spekulation hin – trotz oder gerade wegen der volatilen Kursentwicklung.

Parallel dazu beobachtet Coinbase Institutional Anzeichen für einen breiteren Krypto-Reset: frische Zuflüsse in Bitcoin- und Ethereum-ETFs, niedriges Leverage-Niveau und ausgeglichene Orderbücher. Bloomberg-Analyst Eric Balchunas verweist zudem darauf, dass ein gehebelter Dogecoin-ETF zu den Jahresbesten 2026 zählt – ein Signal für anhaltendes Retail- und institutionelles Interesse an riskanten Krypto-Positionen.

Expansion nach Japan mit Fokus auf reale Anwendungen

Abseits der Charttechnik arbeitet die Dogecoin Foundation an der Erweiterung des Ökosystems. House of Doge, der offizielle Unternehmensarm der Foundation, gab am 8. Januar eine strategische Partnerschaft mit den japanischen Firmen abc Co. und ReYuu Japan bekannt. Ziel ist die Tokenisierung realer Vermögenswerte unter Japans Regulierungsrahmen, die Entwicklung goldgedeckter Stablecoins sowie Zahlungsintegrationen.

CEO Marco Margiotta betont, Japan sei aufgrund seiner Innovationskultur ein natürlicher Markt für Dogecoin. Geplant sind unter anderem:

  • B2B- und B2C-Zahlungslösungen (Ankündigung Q1 2026)
  • Eine Rewards-Debitkarte für über 150 Millionen Händler weltweit
  • Einbettbare Wallets für Marktplatzanwendungen
  • Tools zur Akzeptanz durch Unternehmen

Diese Initiativen markieren einen Kurswechsel: weg vom reinen Meme-Status, hin zu praktischem Nutzen im Alltag.

Entscheidende Tage voraus

Ob Dogecoin die aktuelle Unterstützung hält oder weiter Richtung 0,12 US-Dollar rutscht, dürfte sich in den kommenden Tagen entscheiden. Die massiven Terminmarkt-Positionen erhöhen die Volatilität – und damit das Risiko scharfer Bewegungen in beide Richtungen. Die Partnerschaft in Japan zeigt, dass die Foundation langfristig denkt. Kurzfristig bleibt die Lage angespannt.

Dogecoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Dogecoin-Analyse vom 09. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Dogecoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Dogecoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 09. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Dogecoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...