Dogecoin gerät zum Wochenstart unter die Räder. Der führende Memecoin verliert am 19. Januar rund 7 Prozent und rutscht von 0,137 auf 0,127 US-Dollar. Grund für den Abverkauf sind mehrere Großtransfers auf Krypto-Börsen – ein klassisches Signal für bevorstehenden Verkaufsdruck. Gleichzeitig schwächelt Bitcoin unter der Marke von 92.000 US-Dollar, was die Stimmung im gesamten Krypto-Sektor belastet.

Wale transferieren auf Binance

Der Auslöser für die jüngste Schwäche war kein konkretes Ereignis, sondern eine technische Reaktion: Nachdem DOGE Anfang Januar die Marke von 0,15 US-Dollar nicht nachhaltig durchbrechen konnte, kippte das Sentiment. WhaleAlerts meldete anschließend einen Transfer von 500 Millionen DOGE an die Börse Binance – ein deutliches Zeichen, dass größere Halter Positionen auflösen wollten. Die daraus resultierende Verkaufswelle ließ den Kurs binnen Stunden um rund 7 Prozent einbrechen.

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Die ehemalige Unterstützung bei 0,14 US-Dollar hat sich mittlerweile in einen Widerstand verwandelt. Das Handelsvolumen lag während des Abverkaufs mehr als 100 Prozent über dem Durchschnitt – ein Zeichen für panikgetriebene Verkäufe und Liquidationen bei gehebelten Positionen.

Technisches Bild bleibt angeschlagen

Die Indikatoren zeichnen ein uneinheitliches Bild. Der RSI bewegt sich im neutralen Bereich zwischen 47 und 57, während der MACD weiterhin im negativen Terrain verharrt. Der Kurs notiert unterhalb des 100-Stunden-Durchschnitts – ein Zeichen für fortbestehenden Abwärtsdruck.

Kritische Marken:

  • Aktuelle Unterstützung: 0,127 US-Dollar
  • Nächster Widerstand: 0,137–0,138 US-Dollar
  • Sekundäre Unterstützung: 0,125 US-Dollar

Ein Bruch der 0,127-Dollar-Marke würde weiteres Abwärtspotenzial bis 0,125 US-Dollar eröffnen. Erst ein Rückeroberung der Zone um 0,137 US-Dollar würde die Bären zurückdrängen.

Institutionelle Nachfrage bleibt verhalten

Die im Januar 2026 gestarteten Dogecoin-ETFs von Grayscale und Bitwise verzeichnen bislang nur moderate Zuflüsse von durchschnittlich 2 Millionen US-Dollar täglich. Das verwaltete Vermögen liegt insgesamt bei rund 10 Millionen US-Dollar – ein Bruchteil dessen, was Bitcoin-ETFs auf die Waage bringen. Dennoch könnte die Existenz regulierter Anlageprodukte langfristig eine Preisuntergrenze etablieren.

Parallel dazu hat der US-Senat einen Entwurf für den „Clarity Act" vorgelegt, der Dogecoin als „non-ancillary asset" einstufen könnte – was eine Befreiung von der Wertpapierregulierung bedeuten würde. Diese Klarstellung könnte mittelfristig institutionelles Interesse anziehen, wirkt aber kurzfristig nicht preisstützend.

Ausblick: Entscheidung an der 0,127-Marke

Die nächsten Handelstage dürften zeigen, ob die aktuelle Unterstützung bei 0,127 US-Dollar hält. Bleibt der Kurs darüber, könnte eine technische Gegenbewegung in Richtung 0,137 US-Dollar folgen. Ein Bruch nach unten würde hingegen weiteren Verkaufsdruck auslösen. Entscheidend wird sein, ob Bitcoin sich über 90.000 US-Dollar stabilisieren kann – die Korrelation zwischen beiden Assets bleibt hoch.

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