Dogecoin: Institutionen zweifeln
Die Dogecoin-Community feiert die mögliche Anerkennung als Rohstoff durch den US-Senat. Doch während Kleinanleger auf Regulierungsfortschritte setzen, ziehen Großinvestoren offenbar andere Schlüsse. Ein massiver Wallet-Transfer lässt aufhorchen.
Widerstand bei 0,15 Dollar hält
Der Meme-Coin pendelt seit Wochen um die psychologisch wichtige Marke von 0,15 Dollar. Vier Ausbruchsversuche seit Mitte November scheiterten allesamt an diesem Niveau. Die Konsequenz: Die Marktkapitalisierung schrumpfte in dieser Konsolidierungsphase um rund 5 Milliarden Dollar.
Nach einem Rücksetzer auf 0,13 Dollar erholte sich DOGE zwar um etwa 9 Prozent, doch die Verkaufsbereitschaft an der Widerstandszone bleibt hoch. Die jüngste Erholung wurde primär durch Nachrichten aus Washington getrieben – ob das ausreicht, um den Bann zu brechen, ist fraglich.
65 Millionen Dollar wandern zur Börse
Während die Schlagzeilen optimistisch klingen, zeichnen On-Chain-Daten ein anderes Bild. Am Sonntag wurden 500 Millionen DOGE im Wert von etwa 65 Millionen Dollar auf die Krypto-Börse Binance transferiert. Solche Bewegungen gelten als Verkaufssignal – Großinvestoren lagern Bestände typischerweise zu Handelsplätzen, um Positionen aufzulösen.
Der Fear and Greed Index steht zwar bei neutralen 45 Punkten, doch ein genauerer Blick offenbart Risse: Während das Orderbuch noch "Gier" anzeigt, signalisiert der Whale-Indikator "extreme Angst". Die Smart-Money-Fraktion scheint den aktuellen Kursniveaus nicht zu trauen.
CLARITY Act als Hoffnungsträger
Der Grund für die kurzfristige Kurserholung liegt in Washington. Der Bankenausschuss des Senats arbeitet am CLARITY Act, der bestimmte Token – darunter explizit Dogecoin – als Rohstoffe einstufen könnte. Diese Klassifizierung würde DOGE von strengen SEC-Meldepflichten befreien und den Weg für institutionelle Anlageprodukte ebnen.
Allerdings ist der Gesetzgebungsprozess alles andere als geradlinig. Coinbase zog seine Unterstützung Ende 2025 zurück, über 75 Änderungsanträge verzögern die Verabschiedung. Die regulatorische Klarheit mag kommen – wann genau, bleibt offen.
Spagat zwischen Vision und Realität
Langfristig könnte die Rohstoff-Klassifizierung tatsächlich institutionelles Kapital anziehen. Umfragen zeigen, dass 59 Prozent institutioneller Investoren planen, ihre Krypto-Allokationen in den nächsten drei Jahren auszubauen. Kurzfristig jedoch kollidiert diese Perspektive mit der Verkaufsbereitschaft großer Halter. Der 65-Millionen-Transfer dokumentiert, dass einflussreiche Marktteilnehmer die 0,15-Dollar-Marke nutzen, um Risiken zu reduzieren statt aufzustocken.
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