Dogecoin: ETF-Effekt verpufft
Der Start des ersten US-Spot-ETFs sollte eigentlich der nächste große Katalysator für die Meme-Coin-Ikone werden. Doch statt einer Rally erleben Anleger Katerstimmung: Die Notierung rutscht ab, und die Stimmung am Markt ist geprägt von Vorsicht. Während technische Indikatoren Warnsignale senden, stellt sich die Frage, ob der Hype um das neue Anlageprodukt die fundamentalen Risiken überdeckt hat.
"Sell-the-news" statt Kursfeuerwerk
Am 22. Januar feierte der "21Shares Dogecoin ETF" (TDOG) sein Debüt an der Nasdaq. Als erstes Produkt dieser Art sollte er die Brücke zwischen der traditionellen Finanzwelt und dem Krypto-Sektor schlagen und institutionellen Geldern den Weg ebnen. Doch anders als bei historischen ETF-Starts im Krypto-Bereich blieb die Euphorie aus.
Marktbeobachter sehen ein klassisches "Sell-the-news"-Muster. Ein anfänglicher Kursanstieg von lediglich 2,2 Prozent nach Handelsstart wurde zügig wieder abverkauft. Offenbar fehlte das Anschlusskaufvolumen, um die Gewinne zu stabilisieren. Die Hoffnung, dass allein die regulatorische Klarheit durch den ETF den Preis treiben würde, hat sich in dem aktuell risikoscheuen Marktumfeld nicht erfüllt.
Makro-Gegenwind und technische Schwäche
Verantwortlich für den Verkaufsdruck sind nicht nur sektorspezifische Faktoren. Das makroökonomische Umfeld lastet schwer auf hochspekulativen Anlageklassen. Investoren haben im Vorfeld der US-Notenbankentscheidung am 28. Januar den Rückwärtsgang eingelegt. Die Unsicherheit über den künftigen Zinskurs sowie neue geopolitische Spannungen durch angedrohte US-Zölle sorgen für eine Kapitalflucht in sichere Häfen.
Dies spiegelt sich deutlich in den On-Chain-Daten wider. Das Handelsvolumen ist um rund 44 Prozent eingebrochen, was auf eine ausdünnende Liquidität hindeutet. Gleichzeitig bildet der Kurs im Chart eine Struktur aus tieferen Hochs und tieferen Tiefs aus – das Merkmal eines intakten Abwärtstrends. Händler richten ihren Blick nun auf die Unterstützung bei 0,116 US-Dollar. Ein Bruch dieser Marke könnte weiteren Verkaufsdruck auslösen.
Die kurzfristige Richtung dürfte maßgeblich von der Rhetorik der Federal Reserve in der kommenden Woche abhängen. Ein taubenhaftes Signal könnte die nötige Erleichterung bringen, um die Marke von 0,13 US-Dollar zurückzuerobern, während eine restriktive Haltung den Kurs in Richtung der psychologisch wichtigen 0,10-US-Dollar-Zone drücken könnte.
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