Dogecoin: Bullische Signale verpuffen
Der erste Dogecoin-ETF in den USA ist da, ein neues Gesetz könnte die Regulierung vereinfachen – eigentlich perfekte Voraussetzungen für DOGE. Doch statt Kursfeuerwerk folgt Ernüchterung: Die Meme-Kryptowährung verliert binnen einer Woche über 11 Prozent und notiert aktuell bei rund 0,12 US-Dollar. Woran liegt's?
TDOG-ETF startet verhalten
Am 22. Januar ging der erste US-Spot-ETF auf Dogecoin an der Nasdaq live. 21Shares lancierte den TDOG mit physischer Unterlegung – Anleger können damit direkt in DOGE investieren, ohne Wallets oder Exchanges nutzen zu müssen. Die Verwaltungsgebühr von 0,50 Prozent wird bis Oktober erlassen.
Die ersten Handelstage zeigen jedoch bescheidene Zahlen: Rund 2 Millionen US-Dollar verwaltet der Fonds, bei einem Handelsvolumen von lediglich 1.200 bis 1.800 Anteilen täglich. Zum Vergleich: Bitcoin- und Ethereum-ETFs starteten mit deutlich mehr Kapitalzufluss. Der erhoffte institutionelle Run auf DOGE bleibt bislang aus.
Makroökonomischer Gegenwind dominiert
Die Krypto-Märkte stehen generell unter Druck. Bitcoin rutschte unter 87.000 US-Dollar, geopolitische Spannungen und Zinssorgen lassen Anleger in risikoärmere Assets flüchten. Dogecoin korreliert stark mit Bitcoin – und leidet überproportional, weil spekulativere Coins in unsicheren Phasen als erstes verkauft werden.
Das Handelsvolumen sank von über 2,3 Milliarden DOGE Mitte Januar auf zuletzt durchschnittlich 600 Millionen bis 1,4 Milliarden täglich. Ein Zeichen nachlassenden Interesses.
Technisch angeschlagen
Derivate-Analysten beobachten die Marke von 0,117 US-Dollar – dort sind Long-Positionen im Wert von über 2 Millionen US-Dollar konzentriert. Fällt DOGE darunter, drohen weitere Liquidationen. Der Long-Short-Ratio von 2,5 zeigt überoptimistische Positionierung, was bei weiterem Kursdruck gefährlich werden kann.
Die technischen Indikatoren geben ebenfalls wenig Anlass zur Hoffnung: MACD im Minus, Kurs unter den wichtigen gleitenden Durchschnitten, Supertrend-Widerstand bei 0,16 US-Dollar.
Ausblick: Strukturell besser, kurzfristig schwach
Langfristig könnte Dogecoin von der neuen Infrastruktur profitieren. Der ETF schafft einen regulierten Zugang, ein geplantes US-Gesetz könnte DOGE regulatorisch mit Bitcoin und Ethereum gleichstellen. Zudem arbeitet die House of Doge an einer Payment-App namens "Such", die im ersten Halbjahr 2026 starten soll.
Kurzfristig bleibt die Lage aber fragil. Solange Bitcoin nicht stabilisiert und die Makro-Risiken bestehen bleiben, dürfte DOGE weiter unter Druck stehen. Ein nachhaltiger Ausbruch über 0,14 US-Dollar würde das Bild aufhellen – davon ist der Kurs derzeit jedoch weit entfernt.
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