Der Start ins Börsenjahr 2026 verlief für Dogecoin zunächst vielversprechend, doch zur Monatsmitte dominiert Ernüchterung. Die Kryptowährung ist unter eine entscheidende charttechnische Marke gefallen, was kurzfristig orientierte Anleger nervös macht. Während das allgemeine Interesse an Meme-Coins abflaut, deutet das steigende Handelsvolumen bei fallenden Kursen auf eine veränderte Marktstimmung hin.

Charttechnisches Warnsignal

Die jüngste Preisentwicklung offenbart eine deutliche Schwäche im Chartbild. Dogecoin rutschte unter die kritische Unterstützungszone, was viele technische Analysten als bärisches Signal werten. Besonders beunruhigend für die Käuferseite ist die Begleitmusik dieses Rücksetzers: Das Handelsvolumen schnellte während des Kursrutschs massiv nach oben und lag zeitweise mehr als 100 Prozent über dem Durchschnitt. Dies deutet darauf hin, dass hier nicht nur Liquidität fehlt, sondern Anleger aktiv Positionen abstoßen.

Erholungsversuche wurden zuletzt konsequent für Verkäufe genutzt. Jedes Aufbäumen in Richtung der alten Unterstützungslinien trifft sofort auf neues Angebot, was die Ausbildung tieferer Hochs und Tiefs zur Folge hat.

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Institutionelle Zurückhaltung

Diese Bewegung findet in einem Umfeld statt, in dem die Risikobereitschaft für den hochspekulativen Meme-Sektor spürbar nachlässt. Kapital rotiert derzeit selektiv in andere Marktbereiche, während Händler auf klarere Signale warten. Zwar verzeichnen spezielle Dogecoin-ETFs noch leichte Zuflüsse, doch das Gesamtbild bleibt verhalten. Ein Indikator für die sinkende Spekulationslust ist das offene Interesse an Termingeschäften, das im Vergleich zum Herbst deutlich zurückgegangen ist. Der Markt bereinigt sich von der überbordenden Hebelwirkung der Vormonate.

Stabile Netzdaten treffen auf "Wale"

Fundamental zeigt sich die Blockchain von Dogecoin unbeeindruckt von den Preisschwankungen. Die Netzwerkaktivität und die Anzahl der Transaktionen bleiben stabil. Allerdings liegt ein Großteil des Angebots weiterhin in wenigen Händen: Die Top-100-Adressen kontrollieren einen signifikanten Anteil der Bestände. Diese hohe Konzentration bedeutet, dass die Marktrichtung stark vom Verhalten weniger Großanleger abhängt, die bei der aktuellen Marktschwäche bisher keine massiven Zukäufe tätigen.

Hier die aktuellen Kennzahlen im Überblick:

  • Aktueller Kurs: 0,14 USD
  • Performance seit Jahresanfang (YTD): +10,58 %
  • Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -47,43 %
  • Volatilität (30 Tage): 63,62 %

Fazit

Dogecoin geht technisch angeschlagen in die zweite Januarhälfte. Der Bruch wichtiger Haltemarken bei gleichzeitig steigendem Verkaufsvolumen signalisiert, dass die Bären kurzfristig die Kontrolle übernommen haben. Für eine nachhaltige Trendwende bedarf es nun entweder eines externen Katalysators oder einer spürbaren Rückkehr des allgemeinen Risikoappetits am Kryptomarkt. Anleger sollten nun genau beobachten, ob die nächste Support-Zone hält, da ein weiterer Durchbruch den Abwärtsdruck beschleunigen könnte.

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