Anleger bei Diginex brauchen weiterhin starke Nerven. Am heutigen Donnerstag gerät das Papier erneut heftig unter die Räder und verzeichnet zweistellige Kursverluste. Der Auslöser für den jüngsten Abverkauf ist technischer Natur: Das Ende einer wichtigen Haltefrist (Lock-Up-Agreement) schürt die Angst vor einer Aktienschwemme durch Insider und Altaktionäre. Droht dem ohnehin angeschlagenen Titel nun der vollständige Ausverkauf?

Ende der Haltefrist belastet

Das heutige Datum markiert eine Zäsur für die Eigentümerstruktur des Unternehmens. Bestimmte Direktoren, leitende Angestellte und frühe Investoren sind ab sofort nicht mehr an ihre vertragliche Haltepflicht gebunden. Sie können ihre Aktienpakete nun erstmals frei über die Börse veräußern.

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Der Markt preiste dieses Risiko eines signifikant steigenden Angebots umgehend ein. Bereits im frühen Handel dominierte der Verkaufsdruck. An der Börse Düsseldorf rutschte der Kurs um 18,67 Prozent auf 1,220 Euro ab. Das spürbar erhöhte Handelsvolumen unterstreicht, dass viele Marktteilnehmer ihre Positionen in Antizipation auf den möglichen Angebotsüberhang glattstellen.

Abwärtstrend verschärft sich

Der heutige Kursrutsch trifft die Aktie in einer Phase extremer Schwäche. Seit Jahresbeginn summierten sich die Verluste auf über 75 Prozent. Verantwortlich für diese Talfahrt war primär die Verwässerung der Altaktionäre durch die Finanzierung der Übernahmen von „Plan A“ und „The Remedy Project“.

Die Finanzierung dieser Akquisitionen durch die Ausgabe von Millionen neuer Aktien hatte das Vertrauen der Investoren bereits schwer beschädigt. Dass nun durch das Ende der Lock-Up-Frist potenziell weitere große Aktienblöcke auf den Markt drängen könnten, wirkt in diesem fragilen Umfeld als Brandbeschleuniger.

Blick auf die Angebotsseite

Die weitere Kursentwicklung hängt nun faktisch davon ab, wie aggressiv die von der Haltefrist befreiten Insider ihre Verkaufsoptionen tatsächlich nutzen. Da aktuell keine fundamentalen Termine wie Quartalszahlen oder Analystenschätzungen vorliegen, richtet sich der Fokus in den nächsten Handelstagen ausschließlich auf das Verhältnis von Angebot und Nachfrage an den Börsenplätzen.

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