Die Aktie der Beteiligungsgesellschaft DEWB notiert derzeit mit einem deutlichen Abschlag zum ausgewiesenen Buchwert von 4,75 Euro je Aktie. Trotz einer millionenschweren Abschreibung auf eine Kernbeteiligung signalisieren andere Portfoliounternehmen operative Fortschritte. Bietet die aktuelle Marktbewertung angesichts der stabilen Substanz eine Einstiegschance?

Abschreibungen belasten das Jahresergebnis

Die Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 ist von einer außerplanmäßigen Belastung geprägt. Eine nicht-liquiditätswirksame Wertberichtigung auf die Beteiligung aifinyo AG in Höhe von rund 3,47 Millionen Euro drückt das Ergebnis massiv ins Minus. Infolgedessen erwartet der Vorstand einen Jahresfehlbetrag von etwa 5,4 Millionen Euro – eine deutliche Ausweitung gegenüber dem Vorjahresverlust von 1,5 Millionen Euro.

Trotz dieses Rückschlags bleibt die Eigenkapitalbasis mit rund 4,75 Euro je Aktie substanziell. Dass der Börsenkurs aktuell signifikant unter diesem Wert liegt, spiegelt die allgemeine Zurückhaltung am Kapitalmarkt gegenüber dem FinTech-Sektor wider. In den vergangenen Jahren erschwerten sinkende Investitionsvolumina und seltene Exits die Realisierung von Gewinnen im Portfolio.

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Hoffnungsträger im Beteiligungsportfolio

Während die Abschreibung auf aifinyo das Ergebnis drückt, entwickeln sich andere Schlüsselbeteiligungen positiv. Besonders der Asset-Manager LAIQON, an dem DEWB knapp 14,8 Prozent hält, liefert optimistische Prognosen. Für das laufende Jahr 2026 peilt LAIQON Erlöse zwischen 53 und 58 Millionen Euro sowie ein EBITDA von bis zu 7,5 Millionen Euro an.

Das Ziel von LAIQON, in die Gewinnzone vorzustoßen, könnte eine Neubewertung der Beteiligung in den Büchern der DEWB auslösen. Auch die Beteiligung Stableton zeigt operative Fortschritte, was die Einschätzung stützt, dass der Kern des Portfolios trotz der notwendigen Anpassungen bei Einzelwerten intakt ist.

Strategische Neuausrichtung durch Aktienzusammenlegung

Um die Handlungsfähigkeit für zukünftiges Wachstum zu erhöhen, vollzog die Gesellschaft im Januar eine Aktienzusammenlegung im Verhältnis 10 zu 1. Diese Maßnahme dient primär dazu, die optische Attraktivität der Aktie zu steigern und den Spielraum für künftige Kapitalmaßnahmen zu vergrößern. Die Gesellschaft schafft damit die notwendigen Strukturen, um bei einer Markterholung im FinTech-Bereich flexibel auf Refinanzierungsoptionen zugreifen zu können.

Klarheit über die endgültigen Zahlen und die genaue Zusammensetzung des Eigenkapitals wird der geprüfte Jahresabschluss für 2025 liefern, dessen Veröffentlichung für April 2026 geplant ist. Bis dahin bleibt die Entwicklung der operativen Kennzahlen bei LAIQON der zentrale Indikator für eine mögliche Schließung der Bewertungslücke.

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