DAX: Umsätze unverändert
Der deutsche Leitindex scheut aktuell die psychologisch wichtige 25.000-Punkte-Marke wie der Teufel das Weihwasser. Am Dienstag startete das Barometer 0,22 Prozent tiefer bei 24.961 Zählern – erneut unter der magischen Schwelle. Zwar gelang zwischenzeitlich der Sprung darüber, doch zum Handelsschluss reichte es nur zu 24.988 Punkten.
„Über 25.000 Punkten wird die Luft dünner, darunter reizt der Index weiterhin den einen oder anderen Anleger einzusteigen", analysiert Andreas Lipkow von CMC Markets die Lage. Nach der Erholung vom Vorwochentief bei 24.200 Punkten stand am Dienstag vor allem Konsolidierung auf dem Programm.
Zykliker gefragt, SAP erholt sich
Die Gewinnerliste führte Symrise an, gefolgt von BASF und den Automobilwerten. Bemerkenswert: Auch SAP zeigte wieder Stärke. Die Aktie des Softwarekonzerns, in den vergangenen Monaten ein echtes Sorgenkind und Schwergewicht im DAX, gewinnt wieder an positiver Dynamik – was dem Index natürlich hilft.
Am anderen Ende der Skala fanden sich Siemens Energy, die Allianz und Heidelberg Materials. Brenntag rutschte ebenfalls ab.
Hoffnung auf Europa – aber kann sie tragen?
Die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Belebung in Europa hellt das Sentiment für deutsche Aktien derzeit auf. Zuletzt zeigten sich in einigen Sektoren erste nachhaltige Erholungstendenzen. Doch die alles entscheidende Frage bleibt: Kann das junge Pflänzchen der Konjunkturerholung auch ohne US-Unterstützung weiterwachsen?
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Aus den Vereinigten Staaten kamen am Dienstag nämlich ernüchternde Signale. Die Einzelhandelsumsätze stagnierten im Dezember, während Analysten mit einem Plus von 0,4 Prozent gerechnet hatten. In der wichtigen Konjunkturstütze Konsum zeichnet sich damit eine merkliche Abkühlung ab – möglicherweise eine Folge des sich abschwächenden Arbeitsmarkts.
Arbeitsmarktdaten im Fokus
Umso wichtiger werden die am Mittwoch anstehenden US-Arbeitsmarktdaten für Januar. Erwartet wird ein Stellenzuwachs von 70.000 Jobs nach 50.000 im Vormonat. Die Arbeitslosenquote dürfte bei 4,4 Prozent verharren. Die Zahlen werden zeigen müssen, ob sich der negative Trend nur fortsetzt oder gar beschleunigt.
Anleger bewegen sich zwischen Bangen und Hoffen, ob sich die wirtschaftliche Abschwächung in den USA auf die deutsche Konjunktur niederschlagen wird. Die Fed hält am Markt weiterhin zwei Zinssenkungen für 2026 in Aussicht – vorausgesetzt, die Konjunkturdaten spielen mit.
Der Euro notierte am Dienstag bei 1,1902 Dollar, während Brent-Öl um 0,3 Prozent auf 68,86 Dollar je Barrel nachgab. Die Berichtssaison pausiert derweil kurz, bevor am Mittwoch und Donnerstag die nächste Zahlenrunde ansteht.
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