DAX: Knapp unter 25.000
Der deutsche Leitindex beendete die Woche am Freitag mit einem Plus von 0,25 Prozent bei 24.915 Punkten. Trotz überraschend guter US-Inflationsdaten scheiterte der DAX erneut an der psychologisch wichtigen 25.000er-Marke. Die Verbraucherpreise in den USA stiegen im Januar nur um 2,4 Prozent im Jahresvergleich – weniger als die erwarteten 2,5 Prozent und deutlich schwächer als die 2,7 Prozent im Dezember.
Technischer Widerstand bleibt hartnäckig
Aus technischer Sicht wäre laut Helaba-Analysten erst ein nachhaltiges Überschreiten der 25.000-Punkte-Schwelle nötig, um den Weg zum Allzeithoch von 25.508 Punkten freizumachen. Die Wochenbilanz fällt mit einem Plus von 0,78 Prozent zwar positiv aus, doch die Nervosität nimmt zu. Analyst Christian Henke vom Handelshaus IG warnt: Die anziehende Volatilität sei "ein klassisches Warnsignal für die Börsen". Neben der Geldpolitik sorgen vor allem KI-bedingte Ängste um traditionelle Geschäftsmodelle für Verunsicherung.
Deutsche Börse und MTU glänzen
Zu den Gewinnern des Freitags zählten die Aktien der Deutschen Börse mit einem Kurssprung von 4,6 Prozent – eine Erholung nach den jüngsten KI-Sorgen. Ebenso stark legte MTU Aero Engines zu, ebenfalls mit 4,6 Prozent. Rückenwind kam vom französischen Triebwerkbauer Safran, der mit starken Zahlen und optimistischem Ausblick überzeugte. SAP festigte mit einem Plus von 1,2 Prozent die Position als wertvollstes DAX-Unternehmen, nachdem Siemens aufgrund der Dividendenzahlung einen technischen Rücksetzer hinnehmen musste.
Am anderen Ende der Skala standen Delivery Hero, die nach enttäuschenden Zahlen der Nahost-Tochter Talabat erstmals seit Dezember wieder unter die 20-Euro-Marke rutschten. Der MDAX gewann 0,60 Prozent auf 31.299 Punkte.
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