Der iShares MSCI ACWI ETF bereitet sich auf eine planmäßige Neugewichtung vor. Nach der jüngsten Überprüfung durch den Indexanbieter MSCI wird die Zusammensetzung des Welt-Portfolios Ende Februar angepasst, um die Verschiebungen an den globalen Kapitalmärkten präzise abzubilden. Trotz der Volatilität an den Aktienmärkten startete der Fonds mit einem Plus von 2,87 % solide in das neue Jahr.

  • Nettoinventarwert (NAV): 145,78 US-Dollar
  • Anzahl der Positionen: 2.276
  • Fondsvolumen (AUM): rund 27,79 Mrd. US-Dollar
  • Gesamtkostenquote (TER): 0,32 %

Index-Review bringt 63 Neuzugänge

Die Ergebnisse der halbjährlichen Index-Überprüfung von MSCI haben direkte Auswirkungen auf das Portfolio des iShares-Fonds. Zum Handelsschluss am 27. Februar 2026 wird der zugrunde liegende Index angepasst. Insgesamt nimmt MSCI 63 Titel neu auf, während 61 Unternehmen den Index verlassen müssen.

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Im Segment der entwickelten Märkte rücken unter anderem AST SpaceMobile, Coherent Corp und FTAI Aviation in den Fokus. Bei den Schwellenländern ergänzen Titel wie Shandong Hontron Aluminum Industry das Portfolio. Diese regelmäßigen Anpassungen stellen sicher, dass der ETF die aktuelle Marktkapitalisierung weltweit repräsentativ abbildet. Für Anleger sind diese Termine relevant, da das erhöhte Handelsvolumen der ETFs bei der Umsetzung der Umschichtungen kurzfristig die Kurse der betroffenen Einzelaktien beeinflussen kann.

Tech-Dominanz und internationale Rotation

Trotz der breiten Streuung über mehr als 2.000 Positionen bleibt die Gewichtung des Fonds stark von US-Technologiegiganten geprägt. Nvidia führt das Portfolio mit einem Anteil von etwa 4,8 % an, gefolgt von Apple und Microsoft. Diese hohe Konzentration führt dazu, dass die Bewertung des Fonds mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 24,4 vergleichsweise ambitioniert bleibt.

Kann die internationale Diversifikation die Bewertungshürden im US-Tech-Sektor ausgleichen? Marktbeobachter registrierten zuletzt eine beginnende Rotation: Während US-Tech-Werte unter den aktuellen Inflationsdaten (Januar-VPI bei +2,4 % gegenüber dem Vorjahr) leiden, zeigten sich internationale Aktienkomponenten im Portfolio zuletzt widerstandsfähiger. Die Analysten von Morningstar bestätigten Anfang Februar ihr „Bronze“-Rating für den Fonds und unterstreichen damit seine Rolle als kosteneffizienten Basisbaustein für den globalen Vermögensaufbau.

Fokus auf den 27. Februar

Anleger sollten den 27. Februar im Blick behalten, wenn die Index-Änderungen effektiv werden. Entscheidend für die kurzfristige Entwicklung bleibt das Verhältnis zwischen den hochbewerteten US-Werten und den internationalen Titeln, die im bisherigen Jahresverlauf relative Stärke gegenüber dem S&P 500 bewiesen haben. Die nächste wichtige Datenmarke für die Portfoliostabilität werden die kommenden Inflationskennzahlen sein, die den Spielraum für weitere Umschichtungen definieren könnten.

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