Während die Danaher-Aktie seit ihrem Allzeithoch vor knapp einem Jahr deutlich an Boden verloren hat, bleiben die Analysten erstaunlich optimistisch. Was steckt hinter dieser Diskrepanz zwischen Kursperformance und Erwartungen der Marktbeobachter?

Moderate Buy-Empfehlung trotz Talfahrt

Das aktuelle Analystenbild zeigt eine klare Tendenz: Von 20 beobachteten Brokerhäusern empfehlen 16 den Kauf der Aktie, nur vier raten zum Halten. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei umgerechnet etwa 240 Euro – ein beachtliches Aufwärtspotenzial von rund 37% zum aktuellen Kursniveau. Besonders bemerkenswert: Barclays hat sein Kursziel kürzlich sogar nach oben korrigiert, ein seltener Lichtblick für Aktionäre inmitten der anhaltenden Talfahrt.

Institutionelle Anleger stocken auf

Hedgefonds und institutionelle Investoren nutzen die schwache Phase offenbar für Einstiege und Aufstockungen:

  • GHP Investment Advisors erhöhte seine Position im ersten Quartal deutlich
  • Heck Capital Advisors und Sierra Ocean initiierten oder vergrößerten ihre Anteile
  • Golden State Wealth Management legte einen neuen Position an

Insgesamt halten institutionelle Anleger mittlerweile 79,05% der Aktien – ein starkes Signal des Vertrauens in das langfristige Potenzial des Life-Sciences-Konzerns.

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Insider verkaufen – ein Warnsignal?

Ein möglicher Dämpfer kommt jedoch von den Unternehmensinsidern: Executive Vice President Christopher Paul Riley verkaufte Ende April Aktien im Wert von etwa 2,85 Millionen Euro. Nach der Transaktion hält er deutlich weniger Anteile direkt. Insgesamt besitzen Unternehmensinsider aber weiterhin 11,10% der Aktien.

Fundamentaldaten bieten Rückhalt

Die jüngsten Quartalszahlen vom April könnten erklären, warum viele Analysten trotz des Kursrutsches zuversichtlich bleiben:

  • EPS von 1,88 US-Dollar übertraf die Erwartungen von 1,62 US-Dollar
  • Umsatz von 5,74 Milliarden US-Dollar lag über den prognostizierten 5,58 Milliarden
  • Dividende wurde von 0,27 auf 0,32 US-Dollar pro Quartal erhöht

Die Frage bleibt: Können die soliden Fundamentaldaten den Abwärtstrend stoppen, oder müssen Anleger sich auf weitere Rückschläge einstellen? Die nächsten Quartalszahlen werden hier entscheidend sein.

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