Starkes Umsatzwachstum, aber wachsende Verluste und einbrechende Analystenschätzungen: D-Wave Quantum steht 2026 vor einem schwierigen Jahr. Zacks Equity Research hat das Unternehmen heute zum „Bear of the Day" erklärt — und die Begründung hat es in sich.

Wachstum auf dem Papier, Verluste in der Praxis

Die Zahlen für 2025 klingen zunächst beeindruckend: Der Umsatz stieg um 179 Prozent auf 24,6 Millionen US-Dollar, der Non-GAAP-Bruttogewinn legte sogar um 229 Prozent auf 21,1 Millionen Dollar zu. Trotzdem weitete sich der bereinigte Nettoverlust auf 84,5 Millionen Dollar aus — ein Zeichen dafür, dass das Wachstum teuer erkauft ist.

Besonders alarmierend ist die Entwicklung der Analystenschätzungen für 2026. Der Zacks-Konsens für den Verlust je Aktie hat sich innerhalb von nur zwei Monaten von 0,19 auf 0,35 Dollar nahezu verdoppelt. Hintergrund sind Unsicherheiten bei der Umsatzrealisierung: Viele Buchungen aus Systemverkäufen und QCaaS-Verträgen fließen erst mit zeitlicher Verzögerung in die Ergebnisse ein. Die Buchungen selbst sanken 2024 bereits um 22 Prozent.

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Steigende Kosten, härterer Wettbewerb

Zusätzlichen Druck erzeugen die erwarteten höheren Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie Kosten aus der Übernahme von Quantum Circuits. Das bereinigte EBITDA-Minus wird auf rund 71,8 Millionen Dollar geschätzt.

Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb: IBM und andere Schwergewichte treiben das Innovationstempo im Quantencomputing-Markt nach oben — und damit auch die Kosten. Makroökonomische Faktoren wie geopolitische Spannungen und eine gesunkene Risikobereitschaft bei Tech-Investitionen belasten zusätzlich.

Kursverlauf spiegelt die Skepsis wider

Die Aktie hat seit Jahresbeginn 2026 mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren und notiert auf einem Niveau, das zuletzt im Mai 2025 zu sehen war. Am 30. März fiel der Kurs um 6,8 Prozent auf 12,96 Dollar, heute liegt er bei rund 14,40 Dollar. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell 4,79 Milliarden Dollar bei einem negativen KGV von -11,78.

Institutionelle Anleger wie die Royal Bank of Canada und AQR Capital Management haben ihre Positionen im ersten Quartal zwar aufgestockt — CFO-seitige Aktienverkäufe im März senden jedoch ein anderes Signal.

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