CoreWeave steht im Zentrum des globalen KI-Booms, wobei die Meinungen an der Wall Street derzeit weit auseinandergehen. Während Bank of America mit einem optimistischen Kursziel das Potenzial der Infrastruktur-Plattform hervorhebt, mahnen andere Experten aufgrund der hohen Verschuldung zur Vorsicht. Ein massiver Auftragsbestand und neue Partnerschaften treffen auf eine angespannte finanzielle Bilanz.

Strategische Allianz mit Nvidia

Bank of America hat die Beobachtung der Aktie mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 100 US-Dollar wieder aufgenommen. Analyst Tal Liani sieht das Unternehmen ideal positioniert, um im rund 79 Milliarden Dollar schweren Markt für KI-Infrastruktur Marktanteile zu gewinnen. Ein entscheidender Vorteil gegenüber großen Cloud-Anbietern ist die Geschwindigkeit: CoreWeave kann neue Nvidia-Hardware oft innerhalb von nur zweieinhalb Monaten bereitstellen. Um die hohen Investitionskosten abzusichern, setzt das Management auf langfristige Verträge, die für stabilere Einnahmen sorgen sollen.

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Rekord-Backlog trifft auf Schuldenlast

Die operativen Zahlen untermauern das rasante Wachstum. Der Auftragsbestand kletterte zuletzt um 342 Prozent auf beeindruckende 66,8 Milliarden Dollar. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die das Tempo der Expansion hinterfragen. Zacks Investment Research verweist auf die enorme Schuldenlast und ein hohes Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital von 13,8. Diese finanzielle Hebelwirkung wird in einem volatilen Marktumfeld für Technologie-Werte als erhebliches Risiko gewertet.

Expansion des Kundenstamms

Abseits der Analystenkommentare meldet das Unternehmen operative Fortschritte. Der E-Commerce-Spezialist Zonos nutzt künftig die Cloud-Plattform von CoreWeave, um internationale Handelssysteme effizienter zu gestalten. Dies erweitert den Kundenkreis über reine KI-Entwickler hinaus auf den Bereich globaler Logistik und Steuern.

Trotz dieser Impulse geriet die Aktie am Donnerstag unter Druck und verlor über sieben Prozent auf 70,40 Euro. Die Markterwartungen für 2026 bleiben dennoch hoch: Analysten rechnen mit einer Verdopplung des Umsatzes, während die Kapazitäten der Rechenzentren mit einer Leistung von zuletzt 590 Megawatt massiv ausgebaut werden.

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