Die Commerzbank kommt einfach nicht zur Ruhe. Nachdem die italienische Großbank Unicredit ihren Anteil massiv aufgestockt hat, schalten sich nun die Aufsichtsbehörden ein. Es geht um den sogenannten Inhaberkontrollprozess, bei dem die Europäische Zentralbank ganz genau hinschaut, wer da künftig im Frankfurter Silberturm das Sagen haben könnte.

Hürdenlauf für die Italiener

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Andrea Orcel, der Chef der Unicredit, hat ein klares Ziel vor Augen, doch der Weg dorthin ist mit bürokratischen Fallstricken gepflastert. Die Aufseher prüfen derzeit, ob die Italiener überhaupt die notwendige Zuverlässigkeit und finanzielle Solidität besitzen, um als Großaktionär bei einem der wichtigsten deutschen Institute aufzutreten. Das ist keine reine Formsache, sondern ein knallharter Check, der Monate dauern kann. Solange kein grünes Licht aus Frankfurt kommt, hängen die weiteren Pläne für eine mögliche Fusion oder eine weitere Aufstockung komplett in der Warteschleife.

Widerstand aus der Politik

Nicht nur die Regulierer sind wachsam, auch aus Berlin weht ein eisiger Wind. Die Bundesregierung ist alles andere als begeistert von der Aussicht, dass ein nationales Schwergewicht wie die Commerzbank unter italienische Flagge wandern könnte. Man fürchtet um die Kreditversorgung des deutschen Mittelstands und sieht die Unabhängigkeit des Instituts in Gefahr. Dieser politische Druck sorgt dafür, dass jeder Schritt der Unicredit doppelt und dreifach geprüft wird.

Zerreißprobe an der Börse

Die Aktie reagiert empfindlich auf jedes Gerücht und jede neue Wasserstandsmeldung aus den Aufsichtsräten. Einerseits lockt die Fantasie einer Übernahme mit satten Prämien, andererseits droht ein Kursrutsch, sollten die Regulierer am Ende doch noch die rote Karte zeigen. Es ist ein klassisches Kräftemessen zwischen strategischem Kalkül und regulatorischer Strenge, bei dem der Ausgang derzeit völlig offen bleibt.

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