Der Kryptomarkt zeigt sich zur Wochenmitte schwach, wobei Bitcoin unter die Marke von 90.000 US-Dollar rutscht. Doch Coinbase widersetzt sich dem negativen Trend und koppelt sich von der allgemeinen Marktstimmung ab. Verantwortlich für diese relative Stärke sind eine optimistische Einschätzung von Goldman Sachs sowie eine strategische Partnerschaft, die weit über das klassische Handelsgeschäft hinausgeht.

Rückenwind durch Goldman Sachs

Während führende Kryptowährungen wie Ethereum Verluste verzeichnen, erhält die Coinbase-Aktie Unterstützung von der Wall Street. Goldman Sachs bestätigte am 21. Januar 2026 die Kaufempfehlung ("Buy") und hob das Kursziel von 303 auf 310 US-Dollar an.

Die Analysten begründen diesen Schritt mit der robusten operativen Entwicklung des Unternehmens. Besonders hervorgehoben wird der Gewinn pro Aktie aus dem dritten Quartal, der mit 1,44 US-Dollar die Markterwartungen von 1,04 US-Dollar deutlich übertraf. Entscheidender ist jedoch die zunehmende Diversifizierung der Einnahmequellen, die das Unternehmen weniger anfällig für die Volatilität der Krypto-Preise macht.

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Bermuda setzt auf Blockchain-Infrastruktur

Der wichtigste strategische Impuls kommt jedoch aus Davos. Auf dem Weltwirtschaftsforum kündigte Coinbase gemeinsam mit dem Stablecoin-Emittenten Circle und der Regierung von Bermuda an, die Inselnation in eine vollständig "On-Chain"-basierte Volkswirtschaft zu transformieren. Dabei fungiert Coinbases Layer-2-Netzwerk "Base" als technologisches Fundament.

Die Kernpunkte der Kooperation umfassen:
* Staatliche Zahlungen: Steuern und staatliche Auszahlungen sollen künftig über den USD Coin (USDC) abgewickelt werden.
* Kostensenkung: Durch die Umgehung traditioneller Kreditkartennetzwerke sollen die Händlergebühren, die in Bermuda bis zu 3,5 Prozent betragen, drastisch sinken.
* Infrastruktur: Das System nutzt die "Base"-Blockchain für Regierungs- und Geschäftstransaktionen.

Diese Entwicklung unterstreicht den Wandel von Coinbase hin zu einem Anbieter kritischer Finanzinfrastruktur. Die Nachricht passt in das aktuelle Marktumfeld, in dem laut Unternehmensangaben bereits 60 Prozent der Fortune-500-Unternehmen aktiv an Blockchain-Initiativen arbeiten.

Ausblick

Für Anleger wird nun das "Bermuda Digital Finance Forum" im Mai 2026 entscheidend sein, auf dem konkrete Kennzahlen zur Adaption und Expansionspläne vorgestellt werden sollen. Kurzfristig dient die Marke von rund 190 Euro (ca. 200 US-Dollar) als wichtige Unterstützung, um nach den Verlusten der letzten Wochen eine nachhaltige Bodenbildung einzuleiten.

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