Cardiff Oncology steht diese Woche unter Verkaufsdruck, während der Markt auf einen entscheidenden klinischen Daten-Update wartet. Die Aktie hat seit Ende Dezember an Momentum verloren, Händler zeigen sich verunsichert. Können die anstehenden Studiendaten die Wende bringen?

Abwärtstrend und technische Lage

Der Kursverfall beschleunigte sich zuletzt: in den vergangenen Tagen fiel das Papier häufiger und verzeichnete eine deutlich erhöhte Schwankungsbreite. Technische Hürden liegen bei etwa 3,41 und 3,74 USD; auf der Unterseite sind Unterstützungen bei circa 2,33 und 2,00 USD relevant. Kurzfristige Durchschnittswerte signalisieren Schwäche, während der langfristige MA noch einen leichten Stützungsaspekt bietet. Die hohe 30-Tage-Volatilität von rund 117% untermauert die Nervosität im Handel.

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Wichtigste Kurskennzahl: Schlusskurs Freitag 2,65 USD; in den letzten sieben Tagen verlor die Aktie rund 17,3% und notiert deutlich unter ihrem 52‑Wochen‑Hoch von 4,58 USD.

Klinische Daten und Bilanz

Fundamental bleibt die Aktie stark an den klinischen Fortschritten der Phase‑2‑Studie CRDF‑004 gekoppelt, die sich auf first‑line RAS‑mutierte metastatische kolorektale Tumoren konzentriert. Aus bisherigen Daten heben sich folgende Punkte hervor:
- Die 30‑mg‑Kohorte zeigte eine bestätigte objektive Ansprechrate (ORR) mit einem Plus von 19% gegenüber Vergleichswerten.
- Frühe Daten zur progressionsfreien Überlebenszeit (PFS) tendieren zugunsten des onvansertib-Arms.
- Das Unternehmen meldete liquide Mittel von rund 60,6 Mio. USD und erwartet, damit bis ins erste Quartal 2027 hinein operieren zu können.
Ein größeres Datenupdate ist fest für das erste Quartal 2026 terminiert und gilt als der zentrale Katalysator für die Bewertung.

Was bedeutet das für die Aktie?

Die anstehenden Studiendaten sind die naheliegendste Chance auf eine Stabilisierung: Bestätigen sie die bisher gezeigten Verbesserungen bei ORR und PFS, könnte dies Verkaufsdruck mindern und die Nachfrage wieder anziehen. Bleiben die Daten jedoch verhaltener oder uneindeutig, dürfte die technische Schwäche anhalten und ein Test des 52‑Wochen‑Tiefs (1,67 USD) möglich werden. Die vorhandenen Cash‑Reserven reduzieren kurzfristig das Risiko einer unmittelbaren Kapitalmaßnahme, schränken aber nicht die Bedeutung des klinischen Befunds als Kursstreitpunkt ein.

Kurzfristig entscheidet also das Ergebnis des Daten‑Updates im ersten Quartal 2026 über Richtung und Risikoprofil der Aktie.

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