Cardano (ADA) bewegt sich aktuell in einem gefährlichen Fahrwasser und testet eine kritische Unterstützungszone. Während der breite Markt Unsicherheit signalisiert und Kleinanleger zunehmend nervös reagieren, offenbaren die Hintergrunddaten ein komplexes Bild. Das Duell zwischen Verkaufsdruck und strategischen Käufen großer Investoren spitzt sich zu.

Die 38-Cent-Marke muss halten

Der Kurs der Kryptowährung notiert am heutigen Dienstag bei rund 0,39 US-Dollar und steht damit weiter unter Druck. Nach einem Rückgang von gut 7 Prozent in den letzten sieben Tagen richtet sich der Blick der Marktteilnehmer auf die Marke von 0,38 US-Dollar. Analysten definieren dieses Niveau als die entscheidende "Linie im Sand".

Sollte Cardano per Tagesschlusskurs unter diese Unterstützung fallen, droht charttechnisch weiteres Ungemach. Ein Bruch dieser Zone könnte einen Liquiditätsabfluss auslösen, der den Kurs bis in den Bereich von 0,32 US-Dollar drücken würde. Auf der Oberseite deckelt derzeit der 50-Tage-Durchschnitt bei 0,40 US-Dollar jede Erholung. Um das technische Bild aufzuhellen, müssten die Käufer den Kurs nachhaltig über den Widerstand bei 0,42 US-Dollar hieven.

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Hohes Volumen deutet auf Machtkampf hin

Auffällig ist die Diskrepanz zwischen der trüben Stimmung und der tatsächlichen Handelsaktivität. Entgegen der Annahme einer Marktstagnation ist das Handelsvolumen massiv angesprungen. Daten zeigen einen Anstieg von über 54 Prozent auf mehr als 527 Millionen US-Dollar binnen 24 Stunden. Ein solches Volumen an einer derart wichtigen Unterstützung deutet oft auf eine sogenannte "Absorption" hin: Der Verkaufsdruck wird durch massive Kaufaufträge aufgefangen.

On-Chain-Daten stützen diese These. Während das Interesse der Kleinanleger und die Diskussionen in sozialen Medien abflachen, akkumulieren sogenannte "Wale" – also Großinvestoren – auf dem aktuellen Niveau Bestände. Gleichzeitig sind die Finanzierungsraten (Funding Rates) am Terminmarkt ins Negative gerutscht. Das bedeutet, dass Leerverkäufer aktuell Gebühren zahlen müssen, um ihre Positionen zu halten – ein Zeichen für eine stark pessimistische Marktpositionierung, die oft Trendwenden vorausgeht.

Fundamentaler Fokus statt Hype

Abseits der charttechnischen Spannung treibt das Entwicklerteam die technische Evolution voran. Das Jahr 2026 wird von Gründer Charles Hoskinson als Jahr der Nützlichkeit ausgerufen. Im Fokus stehen im ersten Quartal die "Midnight"-Partner-Chain, die Datenschutz mit regulatorischer Konformität verbinden soll, sowie das "Ouroboros Leios"-Protokoll zur Steigerung der Transaktionsgeschwindigkeit. Diese Upgrades gelten als essenziell, um im Wettbewerb mit Hochleistungs-Blockchains wie Solana bestehen zu können.

Entscheidend für die kurzfristige Entwicklung bleibt das Verhalten an der Unterstützungslinie. Gelingt unter hohem Volumen eine Verteidigung der 0,38 US-Dollar mit anschließendem Sprung über 0,41 US-Dollar, wäre das Szenario einer Bodenbildung bestätigt. Fällt die Marke jedoch nachhaltig, müssen sich Anleger auf einen Test der Tiefs aus dem Vorjahr bei 0,32 US-Dollar einstellen.

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