Cardano: Millionen-Kluft
Während sich Kleinanleger bei Cardano zurückziehen, schlagen Großinvestoren massiv zu. Seit Mitte Januar haben Wallets mit über einer Milliarde ADA für rund 370 Millionen US-Dollar zugekauft – bei einem gleichzeitigen Einbruch des Handelsvolumens um 95 Prozent. Diese Diskrepanz wirft die Frage auf: Wissen die „Wale" etwas, was der Markt noch nicht eingepreist hat?
Technische Ausgangslage
Die Kryptowährung notiert aktuell bei 0,37 US-Dollar und bewegt sich damit in einer kritischen Zone. Der unmittelbare Widerstand liegt bei 0,3732 Dollar – ein Level, das nach technischer Analyse überwunden werden muss, um eine Trendwende zu bestätigen.
Besonders auffällig: Das Verhältnis zu Bitcoin hat ein Rekordtief erreicht. Mit 0,00000405 BTC pro ADA handelt Cardano auf einem Niveau, das seit den frühen Akkumulationsphasen nicht mehr gesehen wurde. Während Bitcoin sich nahe der 90.000-Dollar-Marke stabilisiert, kämpft ADA mit der psychologisch wichtigen 1-Dollar-Schwelle.
Die Whale-Strategie
Die On-Chain-Daten zeichnen ein eindeutiges Bild:
- Retail-Kapitulation: Das Handelsvolumen auf dezentralen Börsen ist von 1,49 Millionen Dollar Anfang Januar auf aktuell 68.552 Dollar eingebrochen – ein Minus von über 95 Prozent.
- Großinvestoren-Offensive: Wallets mit mehr als einer Milliarde ADA haben seit dem 14. Januar rund 1,01 Milliarden Token akkumuliert.
- Sekundäre Welle: Eine zweite Investorengruppe (10-100 Millionen ADA) stieg ab dem 17. Januar mit weiteren 30 Millionen Token ein.
Diese Divergenz zwischen Retail-Abfluss und institutionellem Zufluss ist ein klassisches Muster, bei dem große Marktteilnehmer in Phasen niedriger Volumina und hoher Verunsicherung systematisch Positionen aufbauen.
Governance-Initiative der Cardano Foundation
Parallel zur Marktentwicklung hat die Cardano Foundation am 20. Januar eine bedeutende Dezentralisierungsmaßnahme umgesetzt. 220 Millionen ADA wurden an elf Community-Vertreter delegiert – jeweils rund 20 Millionen Token pro Delegiertem. Damit steigt die Gesamtdelegation an die Community auf 360 Millionen ADA.
Zusätzlich delegierte die Foundation 171 Millionen ADA an sich selbst, um passive Stimmrechte zu neutralisieren. Per Saldo reduziert sich ihr Einfluss um 43 Millionen ADA. Dieser Schritt unterstreicht die Umsetzung der Voltaire-Vision einer dezentralisierten Netzwerk-Governance.
Derivatives-Setup: Short Squeeze möglich
Der Terminmarkt zeigt eine starke Schieflage zugunsten pessimistischer Wetten. Negative Finanzierungsraten auf Binance signalisieren, dass Trader für Short-Positionen zahlen. Das Liquidationsrisiko bei Leerverkäufen wird aktuell 2,5-mal höher eingeschätzt als bei Long-Positionen.
Analysten sehen bei 22,12 Millionen Dollar offenen Short-Positionen Potenzial für eine technische Gegenbewegung. Ein nachhaltiger Ausbruch über 0,37 Dollar könnte eine Liquidationskaskade auslösen und den Kurs kurzfristig beschleunigen.
Ausblick
Die Unterstützung bei 0,34 Dollar bleibt der entscheidende Bereich. Hält dieses Level, dürfte die Whale-Akkumulation weitergehen. Ein Bruch des Widerstands bei 0,3732 Dollar würde das erste technische Kaufsignal seit Wochen liefern – verstärkt durch die Governance-Fortschritte könnte dies die Grundlage für eine nachhaltige Erholung schaffen.
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