Cardano: Lebenszeichen nach dem Absturz
Cardano hatte es Ende 2025 nicht leicht, doch das neue Jahr beginnt mit einem Hoffnungsschimmer. Während der breite Markt noch nach einer klaren Richtung sucht, melden sich bei ADA die Käufer zurück – unterstützt von auffälligen Bewegungen im Hintergrund. Vor allem Großinvestoren und technische Signale deuten darauf hin, dass der jüngste Abwärtstrend zumindest vorerst gestoppt sein könnte.
Technische Gegenbewegung und Kaufinteresse
Nach einem schwierigen Dezember, in dem der Kurs fast 20 Prozent einbüßte, nutzen Anleger die tiefen Niveaus zum Wiedereinstieg. Am Freitag kletterte der Token um über 7 Prozent auf 0,36 US-Dollar und brach damit aus einer monatelangen Keilformation aus. Unterstützt wird diese Bewegung durch ein technisches Kaufsignal im kurzfristigen Bereich: Der 9-Tage-Durchschnitt kreuzte den 26-Tage-Durchschnitt nach oben – ein sogenanntes "Golden Cross".
Entscheidend für die Validität dieser Bewegung ist das Volumen. Die Handelsumsätze stiegen laut Marktdaten um über 31 Prozent an. Dies deutet darauf hin, dass der Kursanstieg von echtem Kaufinteresse getragen wird und nicht nur auf dünner Liquidität basiert. Dennoch bleibt die Situation fragil, solange der Bereich zwischen 0,36 und 0,38 US-Dollar nicht nachhaltig überwunden wird.
Wale nutzen die Chance
Ein Blick hinter die Kulissen bestätigt die vorsichtige Stimmungswende. On-Chain-Daten zeigen, dass sogenannte "Wale" – also Großinvestoren – die Schwächephase genutzt haben. Berichten zufolge wurden in den letzten Wochen zwischen 150 und 180 Millionen ADA von großen Adressen akkumuliert. Parallel dazu drehten die Finanzierungsraten am Terminmarkt zum Jahresstart ins Positive. Das bedeutet, dass Händler wieder bereit sind, Aufschläge für Long-Positionen zu zahlen, was für eine bullischere Marktpositionierung spricht.
Auch im DeFi-Sektor kehrt Leben zurück. Der "Total Value Locked" (TVL) im Cardano-Netzwerk stieg binnen 24 Stunden um vier Prozent auf rund 178,9 Millionen US-Dollar. Zwar liegt dieser Wert noch deutlich unter den Niveaus von Ethereum, doch die Richtung stimmt nach der langen Durststrecke wieder.
Strategische Neuausrichtung für 2026
Fundamental richtet Gründer Charles Hoskinson den Fokus für das neue Jahr neu aus. Priorität hat das "Midnight"-Netzwerk, eine auf Datenschutz spezialisierte Sidechain, deren Mainnet-Start für Anfang 2026 geplant ist. Hoskinson sieht darin einen Schlüssel, um institutionelles Kapital und Liquidität in das Ökosystem zu holen.
Apropos Institutionen: Zwar liegt die Wahrscheinlichkeit für einen reinen Cardano-Spot-ETF laut Analysten derzeit nur bei etwa drei Prozent, doch der Token ist in allen sechs großen Krypto-Index-ETPs vertreten. Damit bleibt ADA auch ohne eigenes Vehikel fester Bestandteil vieler institutioneller Portfolios und profitiert passiv von Zuflüssen in den breiteren Kryptomarkt.
Für eine nachhaltige Erholung muss Cardano nun die Zone um 0,38 US-Dollar hinter sich lassen. Gelingt dies, könnten die für 2026 geplanten Skalierungs-Upgrades wie "Ouroboros Leios" weiteren Rückenwind liefern. Angesichts eines Abstands von fast 60 Prozent zum 52-Wochen-Hoch ist der Weg zurück zu alter Stärke jedoch noch weit und hängt maßgeblich davon ab, ob die Roadmap technisch reibungslos umgesetzt wird.
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