Cardano-Anleger brauchen derzeit starke Nerven. Ein mysteriöser Netzwerk-Split, FBI-Ermittlungen und ein dramatischer Kursverfall von über 30 Prozent im letzten Monat sorgen für extreme Unruhe am Markt. Doch während der Kurs taumelt, steht mit dem Start der "Midnight"-Sidechain am 8. Dezember ein massiver Katalysator bevor – ist das die Rettung oder fällt der Token ins Bodenlose?

Krimi um Netzwerk-Sabotage

Hinter dem massiven Druck auf den Kurs steckt mehr als nur schlechte Marktstimmung. Ein technisches Desaster erschütterte das Vertrauen: Am 21. und 22. November spaltete sich das Netzwerk kurzzeitig in zwei Versionen. Gründer Charles Hoskinson spricht offen von einem "vorsätzlichen Angriff" und hat sogar das FBI eingeschaltet.

Skurril wirkt dagegen das Geständnis eines Users namens "Homer J.". Dieser behauptet, lediglich durch fehlerhafte, von einer KI generierte Befehle das Chaos ausgelöst zu haben – angeblich ohne böse Absicht. Unabhängig von der Ursache zeigt der Vorfall, wie fragil das Vertrauen derzeit ist, auch wenn durch schnelle Patches Nutzergelder gesichert wurden.

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Der Hoffnungsträger am 8. Dezember

Inmitten dieser Turbulenzen richten sich alle Augen auf die kommende Woche. Der Start der Datenschutz-fokussierten Sidechain "Midnight" am 8. Dezember gilt als potenzieller Wendepunkt. Analysten sehen hier die Chance, neues Leben in das Ökosystem zu hauchen und institutionelle Anleger anzulocken. Berichten zufolge erreichte der zugehörige Airdrop bereits über 37 Millionen Wallets – ein Signal, das zumindest auf eine breite Aufmerksamkeit hindeutet.

Warnsignale überwiegen

Doch die Fundamentaldaten zeichnen ein gemischtes Bild. Zwar feiert das Netzwerk über 11 Millionen Token-Policies, doch wichtige Kennzahlen zur Aktivität brechen ein. Die Zahl der aktiven Adressen sank im November drastisch von 750.000 auf unter 480.000. Auch das im DeFi-Bereich gebundene Kapital (TVL) ist weit von den Höchstständen im Dezember 2024 entfernt. Um gegenzusteuern, liegt nun ein 70-Millionen-Dollar-Vorschlag auf dem Tisch, der endlich Stablecoins und institutionelle Tools ins Netzwerk bringen soll.

Kampf um die 40 Cent

Charttechnisch steht Cardano mit dem Rücken zur Wand. Mit einem aktuellen Kurs von rund 0,43 US-Dollar und einem massiven Monatsverlust von fast 33 Prozent nähert sich der Token bedrohlich der wichtigen Unterstützung bei 0,40 US-Dollar. Der RSI von 32,5 signalisiert zwar eine überverkaufte Situation, doch das Momentum bleibt eindeutig bärisch.

Cardano steht am Scheideweg. Die Kombination aus der Aufarbeitung des "Angriffs" und der Hoffnung auf den Midnight-Start wird die Richtung diktieren. Gelingt die Wende oder kapitulieren die Bullen endgültig?

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