Die Sangdong-Mine in Südkorea ist seit Dezember 2025 in Betrieb — und Almonty Industries steht damit an einem operativen Wendepunkt. Die Jahreszahlen für 2025 zeigen solides Umsatzwachstum, aber auch einen Nettoverlust, der auf den ersten Blick erschreckt. Der Teufel steckt im Detail.

Verlust ohne Substanz

Der ausgewiesene Nettoverlust von 161,9 Millionen US-Dollar für das Gesamtjahr 2025 klingt alarmierend — verglichen mit 16,3 Millionen im Vorjahr. Tatsächlich entfallen 126,7 Millionen davon auf nicht-zahlungswirksame Neubewertungseffekte: 97,4 Millionen aus der Fair-Value-Anpassung eingebetteter Derivatverbindlichkeiten bei Wandelanleihen sowie 29,3 Millionen aus Optionsscheinen. Ausgelöst wurde der buchhalterische Effekt durch den starken Kursanstieg der Almonty-Aktie — von 1,36 CAD Ende 2024 auf 12,07 CAD Ende 2025. Das operative Geschäft und die Liquidität blieben davon unberührt.

Der Umsatz wuchs im Gesamtjahr um 13 Prozent auf 32,5 Millionen US-Dollar. Im vierten Quartal allein stieg er um 39 Prozent auf 8,7 Millionen. Allerdings zogen auch die Verwaltungskosten deutlich an: von 6,2 Millionen im Vorjahr auf 20,5 Millionen für das Gesamtjahr — ein Anstieg, der die Wachstumsphase des Unternehmens widerspiegelt.

Sangdong und das Preisumfeld

Die Sangdong-Anlage verfügt in Phase 1 über eine jährliche Verarbeitungskapazität von rund 640.000 Tonnen Erz und soll etwa 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat pro Jahr produzieren. Die geplante Phase-2-Erweiterung, die 2027 in Betrieb gehen soll, würde die Kapazität auf 1,2 Millionen Tonnen verdoppeln und den Wolframausstoß auf rund 4.600 Tonnen steigern.

Das Preisumfeld spielt Almonty dabei in die Hände. Der durchschnittliche APT-Preis der vergangenen zwölf Monate stieg bis März 2026 um 534 Prozent auf 2.250 US-Dollar je MTU — ein Niveau, das die strategische Bedeutung westlicher Wolframquellen unterstreicht. China kontrolliert historisch über 80 Prozent der globalen Wolframproduktion, verhängte Ende 2025 strikte Exportbeschränkungen. Ab 2027 werden die USA chinesisches Wolfram für Rüstungsgüter vollständig ausschließen.

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Neben Südkorea soll das Gentung-Browns-Lake-Projekt in Montana bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 produktionsbereit sein — mit einem 15-jährigen Liefervertrag für die US-Rüstungsindustrie. In Portugal läuft ein umfangreiches Bohrprogramm zur Erweiterung der Panasqueira-Mine in tiefere, höhergradige Erzschichten.

Analysten bleiben konstruktiv

Trotz des jüngsten Kursrückgangs halten mehrere Analysten an positiven Einschätzungen fest:

  • D.A. Davidson: Buy, Kursziel 25,00 USD (nach Q4-Ergebnissen bestätigt)
  • B. Riley Financial: Buy, Kursziel auf 23,00 USD angehoben (von 17,00 USD, 20. März)
  • Alliance Global Partners: Buy, Kursziel auf 19,25 USD erhöht (von 14,00 USD, 20. März)

Alliance Global Partners prognostiziert für das Geschäftsjahr 2026 einen Umsatz von 297 Millionen CAD und für 2027 von 593 Millionen CAD — vorausgesetzt, der Produktionshochlauf in Sangdong verläuft planmäßig.

Die Q1-2026-Ergebnisse werden am 20. Mai 2026 erwartet. Darin enthalten sein werden 3,1 Millionen US-Dollar an aufgeschobenen Panasqueira-Erlösen aus Q4 sowie die ersten Konzentratlieferungen aus Sangdong — der erste belastbare Datenpunkt dafür, ob die operative Wende auch in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung ankommt.

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