Broadcom zahlt am 31. März die nächste Quartalsdividende aus — 0,65 Dollar je Aktie für alle Aktionäre, die heute als Inhaber registriert sind. Hinter dieser Routinezahlung steckt jedoch ein beachtliches Kapitalrückgabeprogramm, das von einem KI-Geschäft mit Rekordwachstum getragen wird.

Milliarden für Aktionäre

Im ersten Geschäftsquartal schüttete Broadcom insgesamt 10,9 Milliarden Dollar an Aktionäre aus: 3,1 Milliarden über Dividenden, 7,8 Milliarden über Aktienrückkäufe. Der freie Cashflow lag bei 8,0 Milliarden Dollar — eine solide Basis für diese Ausschüttungen. Zusätzlich genehmigte der Vorstand ein neues Rückkaufprogramm über bis zu 10 Milliarden Dollar, laufend bis Ende 2026.

Die Ausschüttungsquote liegt bei rund 46 Prozent. Das Unternehmen erhöht seine Dividende seit 14 Jahren in Folge.

KI als Wachstumsmotor

Was das Programm langfristig trägt, ist das KI-Geschäft. Im ersten Quartal stieg der KI-Umsatz um 106 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar — angetrieben von Custom-AI-Chips und KI-Netzwerktechnik. Der Gesamtumsatz legte um 29 Prozent auf einen Rekordwert von 19,3 Milliarden Dollar zu.

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Für das laufende Quartal erwartet Broadcom einen KI-Halbleiterumsatz von 10,7 Milliarden Dollar — ein Plus von 140 Prozent gegenüber dem Vorjahr. CEO Hock Tan formulierte auf einer Analystenkonferenz ein konkretes Ziel: Allein aus dem Chipgeschäft will Broadcom 2027 mehr als 100 Milliarden Dollar KI-Umsatz erzielen.

Kurs unter Druck, Analysten optimistisch

Trotz dieser Zahlen steht die Aktie unter Druck. Mit einem RSI von 21 befindet sich der Titel im überverkauften Bereich und notiert rund 24 Prozent unter dem Dezember-Hoch von 353 Euro.

29 Analysten stufen die Aktie im Durchschnitt als „Strong Buy" ein, mit einem 12-Monats-Kursziel von 431 Dollar — rund 39 Prozent über dem aktuellen Niveau. Dabei weisen Analysten auf ein strukturelles Risiko hin: Broabcoms KI-Umsatz konzentriert sich auf wenige Großkunden, was das Wachstumspotenzial erhöht, aber auch die Abhängigkeit. Die Q2-Guidance für das Halbleitersegment von 14,8 Milliarden Dollar liegt deutlich über dem Analystenkonsens von 13,1 Milliarden Dollar — ein Zeichen, dass das Unternehmen die Erwartungen weiter übertrifft.

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