Broadcom Aktie: Analysten sehen Kaufchance
Während Starinvestor Stanley Druckenmiller seine Anteile abgestoßen hat, greifen große Investmentbanken und Tech-Investorin Cathie Wood zu. Nach einer volatilen Woche notiert der Halbleiter-Gigant Broadcom wieder in der Nähe seines Jahreshochs. Angesichts dieser gegensätzlichen Signale fragen sich Anleger: Überwiegen die Risiken der hohen Bewertung oder rechtfertigt der KI-Boom noch deutlich höhere Kurse?
Rückenwind durch Analysten
Maßgeblich für die jüngste Stimmungsaufhellung ist eine optimistische Einschätzung von Wells Fargo. Die Bank stufte die Aktie am 15. Januar auf „Overweight“ hoch und hob das Kursziel von 410 auf 430 US-Dollar an. Die Analysten bewerten den jüngsten Rücksetzer als attraktive Einstiegsgelegenheit und zeigen sich überzeugt von den Wachstumstreibern, die bis ins Jahr 2026 wirken sollen.
Konkret passte Wells Fargo die Umsatzschätzungen für das Kalenderjahr 2026 auf 100,3 Milliarden US-Dollar an. Ein wesentlicher Faktor ist dabei das Geschäft mit KI-Halbleitern: Hier erwarten die Experten für 2026 einen Umsatzsprung von 116 Prozent auf 52,6 Milliarden US-Dollar. Auch die Citi bestätigte ihre Kaufempfehlung mit einem noch ambitionierteren Kursziel von 480 US-Dollar und verwies auf die beschleunigte Absatzdynamik im KI-Bereich.
Prominente Rochade im Aktionariat
Das Bild bei den institutionellen Investoren ist indes gespalten. Wie aus aktuellen Pflichtmitteilungen hervorgeht, hat die Hedgefonds-Legende Stanley Druckenmiller seine gesamte Position bei Broadcom im dritten Quartal veräußert und schichtete Kapital in den Speicherchip-Hersteller Sandisk um.
Ganz anders agierte ARK Investment Management unter der Leitung von Cathie Wood. Der Fonds nutzte die Kursschwäche am 14. Januar, die durch Sorgen um Exportbeschränkungen von Nvidia-Chips nach China ausgelöst wurde, für Zukäufe. ARK erwarb 143.000 Aktien und setzt damit weiterhin auf die langfristige Story des Infrastruktur-Spezialisten. Zum Wochenschluss notierte das Papier bei 351,71 US-Dollar und damit nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch.
KI-Sparte als Wachstumsmotor
Das operative Geschäft untermauert die Zuversicht der Bullen. Im vierten Geschäftsquartal 2025 kletterte der Umsatz mit KI-Halbleitern um 74 Prozent auf 6,5 Milliarden US-Dollar und macht nun rund ein Drittel der Gesamterlöse aus. Broadcom dominiert mit einem Marktanteil von etwa 75 Prozent das Segment der anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen (ASICs) für KI.
Das Unternehmen entwickelt maßgeschneiderte Beschleuniger-Chips für Hyperscaler wie Google (Alphabet) und Meta Platforms. Auch Partnerschaften mit OpenAI und Anthropic zur Entwicklung eigener Chips treiben die Fantasie an. Analysten prognostizieren bis 2027 ein jährliches Gewinnwachstum von 43 Prozent, was das aktuelle Forward-KGV von etwa 51 relativiert. Ob diese hohen Erwartungen erfüllt werden, zeigt sich spätestens am 5. März 2026, wenn Broadcom seine nächsten Quartalsergebnisse präsentiert.
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