BMW Aktie: Fehlende Visionen?
Der bayerische Automobilkonzern kämpft mit Kursverlusten von über 32% seit dem Höchststand, während Barclays die Einstufung senkt und US-Handelspolitik zusätzlich belastet.
Die BMW Aktie schloss am Donnerstag bei 77,44 Euro und verzeichnet damit einen merklichen Rückgang von 9,53% im vergangenen Monat. Besonders auffällig ist der deutliche Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 114,65 Euro vom April 2024, was einem Rückgang von über 32% entspricht.
Barclays hat die BMW Aktie kürzlich von "Equal Weight" auf "Underweight" herabgestuft und als Kursziel 73,50 Euro festgelegt. Analyst Henning Cosman zeigt sich dabei besonders skeptisch – seine operativen Ergebnisschätzungen für BMW liegen bis 2027 bis zu 15% unter dem allgemeinen Marktkonsens. In seiner vergleichenden Bewertung im Premium-Segment bevorzugt Cosman aktuell Mercedes-Benz gegenüber dem Münchner Automobilhersteller.
Handelspolitische Belastungsfaktoren
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Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten zusätzlichen Importzölle auf Aluminium und Stahl stellen eine wachsende Herausforderung für die europäische Automobilindustrie dar. Diese protektionistischen Maßnahmen treffen auch BMW empfindlich und könnten sowohl die Produktionskosten erhöhen als auch die Gewinnmargen des Unternehmens beeinträchtigen. Die Handelsstreitigkeiten tragen zur erhöhten Volatilität der Aktie bei, die aktuell annualisiert bei knapp 29% liegt.
Vorsichtig optimistischer Ausblick trotz Gegenwind
Trotz der aktuellen Herausforderungen rechnet BMW für das laufende Jahr 2025 mit einer leicht steigenden Absatzentwicklung. Diese Prognose stützt sich auf die Einführung neuer Modelle sowie positive makroökonomische Faktoren. Insbesondere die rückläufige Inflation und die Leitzinssenkungen in mehreren Schlüsselmärkten könnten die Nachfrage nach Premium-Fahrzeugen wieder ankurbeln.
Allerdings bleibt das Management angesichts der Unsicherheiten im internationalen Handel und der potenziellen langfristigen Auswirkungen der US-Zölle zurückhaltend in seinen Prognosen. Dies spiegelt sich auch im Kursverhalten wider, das innerhalb der letzten 12 Monate einen Wertverlust von 27,5% aufweist, während die Aktie seit Jahresbeginn nahezu stagniert (-0,62%).
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