Bitcoin: Wiederholt sich der Rekordlauf?
Bitcoin verharrt in einer zähen Seitwärtsphase, doch Analysten erkennen darin ein vielversprechendes historisches Muster. Die aktuelle Konsolidierung ähnelt verblüffend jener Konstellation, die Anfang 2025 der Rally auf das Allzeithoch vorausging. Während der Verkaufsdruck spürbar nachlässt, steht der Kurs jedoch vor einer massiven Widerstandszone, die über die nächste große Bewegung entscheiden dürfte.
Das technische Bild
Seit Ende November pendelt die führende Kryptowährung in einer definierten Spanne zwischen 80.000 und 95.000 US-Dollar. Diese fast 50-tägige Konsolidierung ist für Marktbeobachter kein unbekanntes Szenario. Die aktuelle Marktstruktur spiegelt fast exakt jene Phase von Februar bis April 2025 wider, die als Basis für den späteren Anstieg auf den Rekordwert von über 126.000 US-Dollar diente. Trotz der fehlenden Richtungsentscheidung bleibt das Handelsvolumen mit Werten zwischen 27 und 52 Milliarden US-Dollar stabil, was auf ein anhaltendes Interesse der Marktteilnehmer hindeutet.
Warnsignale aus der Blockchain
Ein Blick auf die On-Chain-Daten liefert gemischte Signale für die kurzfristige Entwicklung. Positiv ist, dass die Gewinnmitnahmen langjähriger Halter deutlich zurückgegangen sind – ein Zeichen dafür, dass der Verkaufsdruck von dieser Seite erschöpft ist.
Problematisch bleibt jedoch die Situation auf der Oberseite. Zwischen 92.100 und 117.400 US-Dollar hat sich eine massive Angebotskonzentration gebildet. Viele Anleger, die nahe den Höchstständen kauften, sitzen auf Verlusten und könnten bei steigenden Kursen versuchen, ihre Positionen zumindest kostenneutral zu schließen. Besonders kritisch ist die Kostenbasis der kurzfristigen Halter, die aktuell bei etwa 94.600 US-Dollar liegt. Solange der Bitcoin-Kurs unter dieser Marke notiert, bleibt das Risiko weiterer Abverkäufe erhöht.
Makroökonomische Treiber
Neben der Charttechnik rückt die US-Geldpolitik wieder stärker in den Fokus. Während die Federal Reserve für 2026 bislang nur eine Zinssenkung signalisiert, preisen die Anleihemärkte bereits zwei Schritte ein. Diese Diskrepanz zwischen der offiziellen Linie der Notenbank und den Markterwartungen sorgt für Unsicherheit. Gleichzeitig spekulieren Investoren auf eine expansive Wirtschaftspolitik unter Präsident Trump, was Risiko-Assets wie Bitcoin potenziell begünstigen könnte.
Die aktuelle Pattsituation markiert einen kritischen Wendepunkt. Zwar deuten stabilisierende ETF-Zuflüsse und der Rückgang der Gewinnmitnahmen auf eine mögliche Bodenbildung hin, doch der Weg nach oben ist versperrt. Für ein nachhaltiges Kaufsignal muss Bitcoin zwingend die Hürde bei 94.600 US-Dollar zurückerobern und die Angebotsüberhänge absorbieren. Gelingt dies nicht, droht angesichts der Diskrepanz bei den Zinserwartungen eine Verlängerung der Korrekturphase.
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