Bitcoin hält sich knapp über der 70.000-Dollar-Marke – doch das Bild dahinter ist alles andere als eindeutig. On-Chain-Daten, ETF-Flüsse und Zyklusanalysen erzählen derzeit drei verschiedene Geschichten gleichzeitig.

ETF-Zuflüsse mit Knick

Sieben Handelstage lang floss frisches institutionelles Kapital in US-Bitcoin-ETFs – insgesamt 1,167 Milliarden US-Dollar zwischen dem 9. und 18. März. Dann kam die Wende: Am 18. März verzeichneten die Produkte Nettoabflüsse von 129,6 Millionen Dollar, gefolgt von weiteren 90,2 Millionen am Folgetag. BlackRocks IBIT und Fidelitys FBTC führten dabei die Abflüsse an.

Das relativiert den Optimismus etwas. Die kumulierten Gesamtzuflüsse aller US-Bitcoin-ETFs liegen bei 56,4 Milliarden Dollar – ein Fundament, das die aktuelle Preisunterstützung mitträgt, aber keine Garantie für neue Aufwärtsdynamik ist.

Langzeit-Halter halten still

Konstruktiver klingen die On-Chain-Daten. Laut VanEcks Mid-March Bitcoin ChainCheck ist das Verkaufsvolumen der Langzeit-Halter gesunken, das Transfervolumen über alle Alterskohorten rückläufig. VanEck-Analysten werten dies als „potenziell konstruktives Signal" – weniger Verteilungsdruck von erfahrenen Marktteilnehmern.

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Auch die Miner halten ihre Bestände trotz sinkender Profitabilität weitgehend zurück. Die Gesamteinnahmen gingen um 11 Prozent im Monatsvergleich zurück, Mining-Aktien verloren 7 Prozent – dennoch stiegen die Miner-Abflüsse an Börsen lediglich um 1 Prozent in BTC-Termen. Strukturell interessant: Mehrere Mining-Unternehmen, darunter Bitdeer, Core Scientific und MARA, verlagern ihr Geschäftsmodell zunehmend in Richtung KI-Infrastruktur und reduzieren ihre Bitcoin-Bestände entsprechend.

Zyklusanalyse zeigt Geduld gefragt

Strategy kauft weiter. Im laufenden Quartal hat das Unternehmen bereits 89.618 BTC erworben – die höchste Menge seit Q4 2024 – und hält nun insgesamt 761.068 BTC.

Zyklusanalysten sind weniger optimistisch für die kurze Frist. Der Analyst Killa, der Bitcoins Allzeithoch bei rund 126.000 Dollar im Oktober 2025 korrekt antizipiert hatte, sieht BTC einem ähnlichen Muster wie 2022 folgen. Demnach könnte die eigentliche Bodenbildung erst um Juli herum beginnen – mit Monaten des Seitwärtshandels davor. Geopolitische Unsicherheit und die Entscheidung der Federal Reserve, die Zinsen unverändert zu lassen, belasten das Sentiment zusätzlich.

Kurzum: Das Fundament ist stabiler als der Kursverlauf suggeriert, aber von einem klaren Aufwärtstrend ist Bitcoin derzeit weit entfernt.

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