Bitcoin: Wichtiger Alarm!
Bitcoin hat seit dem Hoch Ende 2025 rund 30 Prozent an Wert verloren und notiert aktuell unter der psychologisch wichtigen Marke von 88.000 US-Dollar. Treiber dieser Entwicklung sind massive Kapitalabflüsse aus ETFs und eine allgemeine Zurückhaltung institutioneller Investoren. Doch während das charttechnische Bild trübe aussieht, senden langfristige Halter und Großinvestoren wie MicroStrategy ganz andere Signale.
Warnsignale dominieren den Handel
Die aktuelle Marktstimmung ist klar von Risikoaversion geprägt. Ein wesentlicher Belastungsfaktor ist das Verhalten institutioneller Anleger: Die US-Spot-ETFs verzeichneten in der Woche bis zum 23. Januar massive Abflüsse. Marktbeobachter werten dies nicht als bloße Gewinnmitnahmen, sondern als strukturellen Risikoabbau (De-Risking) in den Portfolios.
Auch aus technischer Sicht steht die Kryptowährung unter Druck. Der Kurs notiert unter dem 365-Tage-Durchschnitt, was historisch oft als bärisches Signal gilt. Zudem hat sich im Tageschart eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation gebildet, die häufig einer Trendumkehr nach unten vorausgeht. Zwar konnte eine kurzfristige Erholung einen sofortigen Absturz verhindern, das Risiko weiterer Kursverluste bleibt jedoch bestehen.
Widersprüchliche Datenlage
Ein Blick auf die On-Chain-Daten offenbart ein komplexes Bild. Einerseits deutet der Rückgang bei der Kennzahl "Spent Coins Age Band" um über 70 Prozent darauf hin, dass langfristige Halter kaum noch verkaufen. Dies könnte dem Preis eine gewisse Stabilität verleihen, da weniger Angebot auf den Markt kommt.
Andererseits verschlechtert sich die "Gesundheit" des Netzwerks. Die Einnahmen der Miner sowie die Anzahl aktiver und neuer Adressen sind spürbar zurückgegangen. Diese Verlangsamung der Netzwerkaktivität signalisiert ein schwindendes Nutzerengagement. Gleichzeitig haben Bitcoin-Halter zuletzt so hohe Verluste realisiert wie seit drei Jahren nicht mehr – ein Zeichen für den akuten Schmerz im Markt, der historisch gesehen aber auch oft einer Bodenbildung vorausging.
Großinvestoren und Regulierung
Trotz der Turbulenzen gibt es klare Lebenszeichen der "Bullen". MicroStrategy unter der Führung von Michael Saylor setzt seine aggressive Akkumulationsstrategie fort und kaufte kürzlich weitere 22.305 BTC für rund 2,13 Milliarden US-Dollar. Damit hält das Unternehmen nun über 709.000 Bitcoin.
Zusätzlich rückt die politische Ebene in den Fokus. Der Landwirtschaftsausschuss des US-Senats hat für den morgigen 27. Januar 2026 die weitere Beratung eines lange erwarteten Krypto-Gesetzes angesetzt. Dieser Schritt könnte die dringend benötigte regulatorische Klarheit bringen, auf die viele Marktteilnehmer warten.
Kurzfristig bleibt der Markt in einem Spannungsfeld gefangen. Die weitere Entwicklung hängt nun maßgeblich davon ab, ob die Impulse durch die anstehende Senats-Sitzung und die Käufe von Großinvestoren ausreichen, um den technischen Verkaufsdruck und die ETF-Abflüsse zu kompensieren.
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