Bitcoin: Wichtige Unterstützung hält
Bitcoin startete mit einer spürbaren Erholung in die neue Handelswoche, nachdem der Kurs zuvor auf den tiefsten Stand seit über einem Monat gefallen war. Während Miner ihre Kapazitäten drosseln und Netzwerkdaten schwächeln, nutzt ein prominenter Großinvestor die Kursschwäche für massive Zukäufe. Die Kryptowährung bewegt sich aktuell in einem Spannungsfeld zwischen technischen Verkaufssignalen und institutionellem Kaufinteresse.
Kampf um die Bodenbildung
Der Bitcoin-Kurs fiel am Sonntag kurzzeitig um bis zu 3,5 Prozent und markierte knapp oberhalb von 86.000 US-Dollar ein neues Jahrestief für 2026. Zum Wochenstart gelang jedoch die Verteidigung dieser wichtigen Zone, und der Kurs erholte sich auf aktuell 87.917,00 US-Dollar. Marktbeobachter identifizieren den Bereich zwischen 86.000 und 88.000 US-Dollar als massive Unterstützung, die für den kurzfristigen Trend entscheidend ist.
Trotz der Gegenbewegung bleibt das übergeordnete Bild von dem im Oktober 2025 begonnenen Abwärtstrend geprägt. Auf der Oberseite fungiert nun die Marke von 88.250 US-Dollar als erster Widerstand, gefolgt von der psychologisch wichtigen Hürde bei 90.000 US-Dollar.
Großanleger nutzen die Schwäche
Während der Preisdruck anhält, setzen institutionelle Investoren ihre Akkumulationsstrategie fort. Michael Saylors Unternehmen Strategy (MSTR) gab bekannt, im Januar erneut erheblich investiert zu haben. Zwischen dem 20. und 25. Januar erwarb das Unternehmen 2.932 Bitcoin für rund 264 Millionen US-Dollar. Insgesamt hält Strategy nun über 712.000 Bitcoin, was fast 3,4 Prozent des gesamten maximalen Bitcoin-Angebots entspricht.
Auch am ETF-Markt zeichnet sich eine Wende ab: Nach Abflüssen in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar verzeichneten Bitcoin-ETPs in den letzten 30 Tagen wieder Nettozuflüsse von 440 Millionen US-Dollar. Zudem deutet die steigende Korrelation zu Gold bei gleichzeitig sinkender Korrelation zum S&P 500 darauf hin, dass Anleger Bitcoin zunehmend als diversifizierendes Asset betrachten.
Warnsignale aus dem Mining-Sektor
Fundamental zeigen sich jedoch Risse. Die Hash-Rate des Netzwerks verzeichnet den längsten Rückgang seit dem Frühjahr 2024 und liegt sechs Prozent unter dem Hoch von Mitte November. Dieser Rückgang wird einerseits auf saisonale Stromabschaltungen zurückgeführt, andererseits auf eine strategische Neuausrichtung der Miner, die Ressourcen zunehmend in Richtung KI-Rechenzentren verlagern. Parallel dazu zeigen On-Chain-Daten eine rückläufige Netzwerkaktivität: Sowohl die Einnahmen als auch die Zahl der aktiven Adressen sind im Januar gesunken.
Die weitere Entwicklung dürfte davon abhängen, ob das anhaltende Kaufinteresse der Institutionen und die fortschreitende regulatorische Klarheit in den USA die schwächelnden Netzwerk-Fundamentaldaten ausgleichen können. Während der Derivatemarkt eine gewisse Stabilisierung signalisiert, bleibt die Situation angesichts der Divergenz zwischen Preisstabilität und fallender Hash-Rate fragil.
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