Bitcoin: Wachstumskurs beschleunigt!
Bitcoin bewegt sich weiterhin stabil über der Marke von 95.000 US-Dollar. Nach der Rally Anfang der Woche, die Kurse Richtung 98.000 Dollar trieb, hat sich die Lage beruhigt. Doch unter der Oberfläche passiert einiges: Institutionelle Investoren kaufen weiter, neue EU-Steuerregeln greifen und in den USA sorgt ein geplantes Krypto-Gesetz für Streit.
Institutionen kaufen, Kleinanleger verkaufen
Die jüngste Aufwärtsbewegung löste Short-Liquidationen im Volumen von rund 465 Millionen Dollar aus. Dennoch notiert Bitcoin etwa 25 Prozent unter seinem Allzeithoch vom Oktober 2025. Der nächste Widerstand liegt im Bereich von 97.000 bis 98.000 Dollar – ein nachhaltiger Durchbruch würde weiteres Aufwärtspotenzial signalisieren. Nach unten bildet sich eine Unterstützungszone zwischen 94.500 und 95.000 Dollar.
Interessant ist die Stimmungslage: Der Crypto Fear & Greed Index kletterte am 15. Januar erstmals seit Oktober in den Bereich "Gier" (Score: 61), rutschte aber tags darauf wieder auf "Neutral" (49) zurück. Während Privatanleger offenbar Positionen reduzieren, häufen sogenannte Whales und institutionelle Investoren weiter Bitcoin an. Auch der Derivatemarkt zeigt eine Veränderung – die Optionen-Volatilität tendiert nach längerer bärischer Phase wieder Richtung Neutralität.
Regulierung: USA verzögert, Europa führt ein
In den USA stockt ein wichtiges Krypto-Regulierungsgesetz im Bankenausschuss des Senats. Die Börse Coinbase hat Einwände gegen den Gesetzentwurf erhoben, insbesondere zu Regelungen für dezentrale Finanzdienstleistungen (DeFi), Stablecoin-Erträge und der Zuständigkeitsverteilung zwischen SEC und CFTC. Derzeit laufen Gespräche zwischen Gesetzgebern und Branchenvertretern.
Während die USA noch diskutieren, haben die EU und Großbritannien bereits gehandelt. Seit 1. Januar 2026 gilt das Crypto-Asset Reporting Framework (CARF). Krypto-Dienstleister müssen nun Identitäts-, Konto- und Transaktionsdaten ihrer Nutzer sammeln und automatisch an Steuerbehörden melden. Digitale Vermögenswerte werden damit in das globale System des automatischen Informationsaustauschs eingebunden.
Netzwerk läuft stabil
Die fundamentalen Kennzahlen sprechen für Bitcoin: Die Hashrate ist im Jahresvergleich um etwa 45 Prozent gestiegen – ein Zeichen für höchste Netzwerksicherheit. Täglich werden zwischen 350.000 und 650.000 Transaktionen verarbeitet, bei aktiven Adressen im Bereich von 500.000 bis 750.000. Trotz hoher Nutzung bleiben die Transaktionsgebühren mit 1 bis 4 Dollar moderat.
Die Marktkapitalisierung des gesamten Krypto-Sektors liegt bei 3,32 Billionen Dollar, Bitcoins Dominanz beträgt über 57 Prozent. Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten zuletzt wieder deutliche Zuflüsse – ein Hinweis darauf, dass institutionelles Interesse bestehen bleibt.
Technische Weiterentwicklung geht weiter
Erstmals seit fast zehn Jahren wurde der Prozess zur Einreichung von Bitcoin Improvement Proposals (BIPs) grundlegend überarbeitet. BIP 3 löst das bisherige BIP 2 ab und soll mehr Klarheit bei der Einreichung, Prüfung und Nachverfolgung von Vorschlägen schaffen. Parallel diskutiert die Entwickler-Community mögliche künftige Upgrades wie OP_CAT (BIP 347) und OP_CTV (BIP 119), die erweiterte Funktionen für dezentrale Brücken und Selbstverwahrungslösungen ermöglichen könnten.
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