Bitcoin: Vertriebsstrategie betrachtet
Zum Start des Handelsjahres 2026 zeigt sich Bitcoin ungewöhnlich ruhig. Doch der Schein trügt: Während der Kurs in einer engen Spanne verharrt, bauen sich im Hintergrund gegensätzliche Kräfte auf. Ein massiver Verkaufsdruck aus Asien trifft auf zurückkehrende institutionelle Käufer im Westen – eine Konstellation, die an den Märkten oft eine signifikante Bewegung ankündigt.
Enge Handelsspanne deutet auf Volatilität
Der Bitcoin-Kurs bewegt sich aktuell in einem Korridor zwischen 88.000 und 89.000 US-Dollar. Technische Analysten beobachten dabei einen sogenannten „Bollinger Band Squeeze“. Dieses Phänomen extrem niedriger Volatilität tritt häufig unmittelbar vor größeren Kursausbrüchen auf.
Marktteilnehmer blicken dabei auf zwei entscheidende Marken: Auf der Oberseite fungiert die psychologisch wichtige Grenze von 90.000 US-Dollar als Deckel. Nach unten bietet der Bereich um 85.000 US-Dollar die entscheidende Unterstützung.
Belastungsfaktor: Mining-Razzia in China
Verantwortlich für die gedämpfte Stimmung ist primär eine erneute regulatorische Offensive in China. Berichte aus der Region Xinjiang bestätigen ein hartes Vorgehen gegen Mining-Betreiber. Die Folgen sind im Netzwerk direkt spürbar:
- Schätzungsweise 400.000 Mining-Geräte gingen vom Netz.
- Die globale Hashrate fiel um rund 8 Prozent.
Dies führt zu Zwangsverkäufen seitens asiatischer Miner, die ihre Bestände liquidieren müssen, um Betriebsschließungen oder Umzugskosten zu decken. Dieser Angebotsschock drückt insbesondere während der asiatischen Handelszeiten auf die Preise.
Institutionelle Anleger nutzen den Rücksetzer
Dem Verkaufsdruck aus Asien steht eine wiedererwachte Nachfrage aus den USA gegenüber. Die Befürchtung, das institutionelle Interesse könnte abkühlen, wurde durch die jüngsten Daten widerlegt. Nach einer Serie von Abflüssen verzeichneten die US-Spot-ETFs am 30. Dezember Nettozuflüsse von 355 Millionen US-Dollar. Angeführt wurde die Kaufwelle von BlackRock und Ark 21Shares.
Großanleger scheinen den Rutsch unter die 90.000-Dollar-Marke somit nicht als Ausstiegssignal, sondern als strategische Einstiegschance zu werten. Auch On-Chain-Daten stützen dieses Bild: Während die Marktstimmung laut „Fear & Greed Index“ mit 28 Punkten noch immer im Bereich der „Angst“ notiert, akkumulieren sogenannte Wale (Adressen mit mehr als 1.000 BTC) weiter Bestände.
Fazit
Die aktuelle Pattsituation dürfte sich bald auflösen. Die extrem niedrige Volatilität deutet darauf hin, dass die Konsolidierung ihrem Ende entgegengeht. Fällt die Unterstützung bei 85.000 US-Dollar, droht ein Test tieferer Liquiditätszonen. Ein nachhaltiger Sprung über 90.000 US-Dollar hingegen würde signalisieren, dass die Käuferseite den asiatischen Angebotsschock absorbiert hat.
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