Bitcoin kommt nicht vom Fleck. Seit Tagen pendelt die Kryptowährung unter der psychologisch wichtigen Marke von 90.000 US-Dollar. Während die Kursbewegung an der Oberfläche verhalten bleibt, zeigen Daten aus der Blockchain eine interessante Entwicklung: Großinvestoren kaufen zu – und das in erheblichem Umfang.

Großinvestoren greifen zu

Unter der Oberfläche der trägen Kursentwicklung tut sich einiges. Wallets mit mehr als 1.000 Bitcoin haben in den vergangenen zwei Wochen rund 110.000 BTC akkumuliert. Diese sogenannten "Whales" nutzen offenbar die Schwächephase zum Aufbau von Positionen.

Gleichzeitig steigen die realisierten Verluste im Netzwerk. Im Januar 2026 verzeichnet Bitcoin erstmals seit über zwei Jahren durchschnittliche Nettoverluste bei den Haltern. Historisch gesehen markierten solche Phasen in drei von vier Fällen lokale Tiefpunkte – ein möglicher Hinweis auf eine bevorstehende Bodenbildung.

Die Netzwerkaktivität zeigt ein gemischtes Bild: Während tägliche Einnahmen, aktive Adressen und Neuregistrierungen Mitte Januar zurückgingen, entwickelt sich das On-Chain-Transfervolumen weiterhin positiv.

Institutionelles Interesse bleibt hoch

Strategy (ehemals MicroStrategy) baut seine Bitcoin-Bestände konsequent aus. Zwischen dem 12. und 18. Januar erwarb das Unternehmen weitere 22.305 BTC für 2,13 Milliarden US-Dollar. Der Gesamtbestand liegt nun bei 709.715 Bitcoin.

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Eine aktuelle Umfrage unterstreicht das anhaltende institutionelle Interesse: 76 Prozent der befragten globalen Institutionen planen, ihr Engagement in digitalen Assets 2026 auszubauen. Am 21. Januar ging zudem die Kryptoverwahrfirma BitGo an die Börse und sammelte 212,8 Millionen US-Dollar ein – der erste Krypto-IPO des Jahres.

Regulierung im Fokus

Die britische Finanzaufsicht FCA holt derzeit Feedback zu neuen Regelungen für Krypto-Firmen ein. Ab September 2026 sollen Lizenzanträge möglich sein, die finalen Regeln werden im Jahresverlauf erwartet.

In den USA steht am 27. Januar die Prüfung eines Gesetzesentwurfs zur Krypto-Marktstruktur im Agrarausschuss des Senats an. Japan plant derweil, XRP im zweiten Quartal 2026 als reguliertes Finanzprodukt einzustufen.

Der Fear & Greed Index notiert aktuell bei 24 Punkten und signalisiert "extreme Angst". Prediction Markets schätzen die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin in der ersten Jahreshälfte 2026 die 100.000-Dollar-Marke erreicht, als gering ein. Die Marke von 90.000 US-Dollar bleibt vorerst der entscheidende Widerstand.

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