Bitcoin hat das neue Jahr mit einem Anstieg über die Marke von 90.000 US-Dollar begonnen. Nach wochenlanger Seitwärtsbewegung zum Jahresende zeigt die größte Kryptowährung zu Jahresbeginn 2026 wieder Stärke – und das trotz geopolitischer Störfeuer, die am 3. Januar nur kurzzeitig für einen Rücksetzer sorgten.

Schnelle Erholung nach kurzem Schock

Am Freitagmorgen rutschte Bitcoin kurzzeitig auf etwa 89.300 US-Dollar, nachdem Meldungen über US-Militäroperationen in Venezuela die Märkte verunsichert hatten. Doch die Schwäche währte nur wenige Stunden. Innerhalb kurzer Zeit kletterte BTC zurück in Richtung 90.000 US-Dollar – ein Zeichen dafür, dass der Markt negative Nachrichten derzeit gut absorbieren kann, ohne in nachhaltigen Verkaufsdruck zu verfallen.

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Aktuell notiert Bitcoin bei rund 88.700 US-Dollar, etwa 1,4 Prozent im Plus. Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 1,8 Billionen US-Dollar, der breitere Kryptomarkt legte um 2,35 Prozent auf 3,07 Billionen US-Dollar zu.

Bollinger Bänder deuten auf Bewegung hin

Interessant ist die aktuelle technische Konstellation: Die Bollinger Bänder haben sich auf weniger als 3.500 US-Dollar verengt – die engste Spanne seit Juli 2025. Solche Phasen niedriger Volatilität gehen historisch oft größeren Kursbewegungen voraus. Bitcoin pendelt seit zwei Wochen zwischen 85.000 und 90.000 US-Dollar. Die entscheidende Hürde liegt nun bei 90.640 US-Dollar. Ein Durchbruch darüber könnte den Weg in Richtung 92.000 bis 93.000 US-Dollar öffnen.

Langfristige Halter akkumulieren wieder

On-Chain-Daten zeigen eine veränderte Dynamik: Die 30-Tage-Nettoveränderung bei langfristigen Haltern ist mit etwa 10.700 BTC erstmals seit längerem wieder positiv. Das bedeutet: Anleger mit langem Anlagehorizont kaufen zu – ein Verhalten, das typischerweise in Konsolidierungsphasen auftritt, nicht an Marktspitzen.

Auch die Abflüsse von den Börsen halten an. Mehr Bitcoin wird von den Handelsplattformen abgezogen als eingezahlt, was das direkte Verkaufsangebot reduziert. Gleichzeitig wurden in den vergangenen 24 Stunden über 200 Millionen US-Dollar an Liquidationen verzeichnet – vor allem Short-Positionen wurden vom Anstieg überrascht.

Stimmung hellt sich auf

Der Crypto Fear & Greed Index ist auf 29 Punkte gestiegen und hat damit die Zone der "extremen Angst" verlassen, die das Marktgeschehen Ende Dezember prägte. Es ist der höchste Stand seit dem 12. Dezember 2025. Die verbesserte Stimmung spiegelt sich auch in der Breite des Marktes wider: Ethereum legte über vier Prozent zu und überschritt die 3.100-US-Dollar-Marke, XRP stieg um acht Prozent auf über 2 US-Dollar. Auch Krypto-Aktien wie Hut 8, CleanSpark oder Coinbase verzeichneten zum Handelsstart 2026 deutliche Gewinne.

Verschiebung im Nutzungsverhalten

Langfristig lässt sich eine strukturelle Veränderung beobachten: Die Netzwerkaktivität von Bitcoin ist seit 2021 um etwa 42,6 Prozent zurückgegangen. Immer mehr Adressen bleiben inaktiv, die Transaktionsvolumina sinken. Bitcoin wird zunehmend als digitales Wertaufbewahrungsmittel genutzt – weniger als Zahlungsmittel für den täglichen Gebrauch. Diese Entwicklung stärkt die Analogie zu Gold und könnte längerfristig sogar Skalierungsprobleme entschärfen.

Analysten von XWIN Research Japan gehen davon aus, dass Bitcoin 2026 in einer Handelsspanne zwischen 80.000 und 140.000 US-Dollar verbleiben könnte. Die aktuelle Konsolidierung bildet dabei möglicherweise eine Basis für eine stärkere Erholung im weiteren Jahresverlauf. Am 3. Januar 2026 feierte Bitcoin zudem sein 17-jähriges Bestehen seit der Schöpfung des Genesis-Blocks durch Satoshi Nakamoto.

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