Bitcoin hat eine turbulente Woche hinter sich und kämpft derzeit um eine tragfähige Bodenbildung. Während Kleinanleger nervös auf die jüngsten Tiefststände blicken und der "Angst-Index" tiefrot leuchtet, greifen große institutionelle Investoren im Hintergrund klammheimlich zu. Ist das nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm oder bereitet sich das "Smart Money" auf eine massive Jahresendrallye vor?

Das "Smart Money" schlägt zu

Nach dem jüngsten Rutsch bis auf die Marke von 80.000 US-Dollar zeigt sich die führende Kryptowährung am Samstag erstaunlich widerstandsfähig. Der Kurs stabilisiert sich derzeit im Bereich zwischen 90.000 und 91.500 US-Dollar. Ein wesentlicher Treiber für diese Beruhigung ist das aggressive Kaufverhalten institutioneller Schwergewichte.

Berichten zufolge nutzte Ark Invest die Korrektur, um rund 88 Millionen US-Dollar in Bitcoin zu investieren, und auch der Vermögensverwalter BlackRock baute sein Engagement im Krypto-Sektor weiter aus. Dieses "Buy the Dip"-Verhalten der Profis steht im krassen Gegensatz zur vorherrschenden Panik unter Privatanlegern. Unterstützt wird diese These durch den "Coinbase Premium": Dieser Indikator ist erstmals seit Wochen wieder positiv, was signalisiert, dass US-Großinvestoren aktiv Preise hochbieten.

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Angebotsschock trifft Rekordabflüsse

Die Situation am Markt gleicht einem Tauziehen zweier gewaltiger Kräfte. Auf der einen Seite zeichnen On-Chain-Daten ein Bild extremer Verknappung: Die Bitcoin-Bestände auf den Handelsplattformen sind auf den tiefsten Stand seit 2017 gefallen. Investoren ziehen ihre Coins massenhaft in private Wallets ab, was das sofort verfügbare Angebot drastisch reduziert und bei steigender Nachfrage als Preisbeschleuniger wirken könnte.

Auf der anderen Seite steht massiver Verkaufsdruck aus dem ETF-Sektor. Der November markierte mit Abflüssen von fast 3,6 Milliarden US-Dollar den schlechtesten Monat seit Einführung der Spot-ETFs. Diese Kapitalflucht war der primäre Gegenwind, der die Kurse zuletzt drückte und den "Fear and Greed Index" auf einen Wert von 20 ("Extreme Angst") zwingt.

Zinswende als Hoffnungsträger?

Neben den marktinternen Faktoren blicken Händler gespannt auf die Geldpolitik. Der Markt preist aktuell eine Wahrscheinlichkeit von 87 Prozent für eine Zinssenkung der US-Notenbank im Dezember ein. Ein solcher Schritt könnte den US-Dollar schwächen und Risiko-Assets wie Bitcoin neuen Auftrieb verleihen. Zudem sorgt der Stablecoin-Emittent Circle für Fantasie: In nur wenigen Tagen wurden über 1,25 Milliarden neue USDC geschaffen – Liquidität, die historisch oft als "Trockenpulver" für künftige Bitcoin-Käufe diente.

Für eine nachhaltige Trendwende müssen die Bullen nun die massive Widerstandszone zwischen 93.000 und 96.000 US-Dollar knacken. Solange dies nicht gelingt, bleibt der Markt in einer nervenaufreibenden Konsolidierungsphase gefangen.

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