Bitcoin: Institutionen schlagen zu
Bitcoin bewegt sich am Wochenende seitwärts um die 95.000-Dollar-Marke. Doch hinter der ruhigen Oberfläche zeigt sich ein bemerkenswertes Muster: Während Privatanleger zögern, greifen institutionelle Investoren massiv zu. Die On-Chain-Daten deuten auf eine signifikante Angebotsverknappung hin.
BlackRock schwimmt gegen den Strom
Am Freitag verzeichneten die US-Spot-Bitcoin-ETFs einen Gesamtabfluss von 394,7 Millionen Dollar. Doch ein Name tanzt aus der Reihe: BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) verzeichnete entgegen dem Markttrend einen Zufluss von 15 Millionen Dollar. Der weltweit größte Vermögensverwalter hält mittlerweile über 781.000 BTC – knapp vier Prozent des gesamten Umlaufangebots.
Parallel dazu zog BlackRock am Freitag bedeutende Bitcoin-Bestände von Coinbase Prime ab, als der Kurs auf 95.000 Dollar fiel. Solche Bewegungen deuten typischerweise auf eine Verlagerung in Cold Storage hin – nicht auf Verkaufsabsichten.
Wale akkumulieren im großen Stil
Die On-Chain-Daten der vergangenen Woche zeichnen ein klares Bild: Große Wallets mit Beständen zwischen 10 und 10.000 BTC haben binnen fünf Tagen über 34.000 Bitcoin gekauft. Ein besonders auffälliges Ereignis: Ende der Woche wurden innerhalb von nur vier Stunden rund 19.700 BTC von Börsen abgezogen.
Diese Entwicklung reduziert den unmittelbaren Verkaufsdruck erheblich. Historisch gilt ein derartiger Rückgang der Börsenreserven als bullisches Signal für die mittelfristige Preisentwicklung. Während Privatanleger seit dem Q4-2025-Rückgang netto verkaufen, absorbieren institutionelle Portfolios systematisch die Liquidität.
Steak 'n Shake setzt auf Bitcoin-Strategie
Die amerikanische Fast-Food-Kette Steak 'n Shake kaufte am Freitag weitere 10 Millionen Dollar in Bitcoin – rund 105 BTC – für ihre strategische Reserve. Seit der Einführung von Lightning-Network-Zahlungen im Mai 2025 verzeichnet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von über zehn Prozent in vergleichbaren Filialen.
Besonders bemerkenswert: Die Zahlungsabwicklung über Bitcoin reduziert die Transaktionsgebühren um 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Kreditkartennetzwerken. Diese Erfolgsgeschichte könnte als Blaupause für weitere traditionelle Unternehmen dienen.
Regulierung bleibt Unsicherheitsfaktor
Die regulatorische Lage in den USA prägt weiterhin die Stimmung. Das Weiße Haus erwägt Berichten zufolge, die Unterstützung für ein zentrales Krypto-Marktstrukturgesetz zurückzuziehen – ausgelöst durch Spannungen mit Coinbase. Gleichzeitig legten die Senatoren Cynthia Lummis und Ron Wyden am Freitag den "Block Regulatory Certainty Act of 2026" vor, der Open-Source-Entwickler vor der Einstufung als Geldtransmitter schützen soll.
MicroStrategy-Chef Michael Saylor, dessen Firma 687.410 BTC hält, verteidigt derweil die Bitcoin-Treasury-Strategie als einzig rationale Option für Unternehmen mit Liquiditätsüberschüssen. Ark-Invest-Gründerin Cathie Wood hat ihr Kursziel für 2030 auf 1,2 Millionen Dollar angehoben.
Entscheidend werden die nächsten Tage: Hält die Unterstützung bei 94.500 Dollar, könnten die massiven Zuflüsse in institutionelle Wallets und die Börsenabflüsse den Weg zurück Richtung 98.000 Dollar ebnen. Die regulatorischen Spannungen in Washington bleiben jedoch das primäre Risiko für kurzfristige Kursgewinne.
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