Bitcoin zeigt sich zum Jahresstart 2026 bemerkenswert stabil. Während die Kryptowährung um die 90.000-Dollar-Marke pendelt, arbeitet im Hintergrund eine Maschinerie, die den Markt nachhaltig verändert: Das Handelsvolumen der US-Spot-ETFs hat die Zwei-Billionen-Dollar-Schwelle durchbrochen – und das in Rekordtempo. Gleichzeitig könnte eine politische Wende in Washington den Weg für weitere institutionelle Investoren ebnen.

ETF-Boom treibt das Fundament

Am 2. Januar überschritt das kumulative Handelsvolumen der amerikanischen Spot-Krypto-ETFs erstmals die Marke von zwei Billionen Dollar. Besonders bemerkenswert: Die zweite Billion wurde etwa halb so schnell erreicht wie die erste. BlackRocks IBIT-ETF dominiert das Geschehen mit einem Marktanteil von rund 70 Prozent nach Volumen. Diese Konzentration zeigt, wohin traditionelles Kapital fließt – in regulierte, liquide Produkte etablierter Finanzriesen.

Parallel dazu hat die US-Notenbank knapp 19,5 Milliarden Dollar über Repo-Geschäfte ins Bankensystem gepumpt. Zwar handelt es sich nicht um direkte Krypto-Unterstützung, doch die verbesserten Liquiditätsbedingungen stützen Risiko-Assets wie Bitcoin indirekt.

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Technische Lage: Entscheidung steht an

Bitcoin verteidigt aktuell das Niveau um 89.500 Dollar. Analysten beobachten die Widerstandszone bei 93.000 Dollar: Ein Ausbruch darüber könnte die mehrwöchige Konsolidierung beenden. Fällt die Unterstützung bei 88.000 Dollar, droht ein Test tieferer Liquiditätszonen bis 74.000 Dollar.

Die Bitcoin-Dominanz ist kürzlich unter 60 Prozent gerutscht – ein Zeichen dafür, dass Kapital in Altcoins wie Ethereum oder XRP wandert. Anders als in früheren Zyklen geschieht diese Rotation jedoch bei sinkender Volatilität, was Bitcoin zunehmend als gereiftes Makro-Asset positioniert.

Regulierung als Katalysator

In Washington bahnt sich eine Wende an. Der Abgang von SEC-Kommissarin Caroline Crenshaw hat eine rein republikanisch besetzte Behörde hinterlassen. Marktteilnehmer rechnen mit der Verabschiedung des "Clarity Act" oder ähnlicher Gesetzgebung im ersten Quartal 2026. Diese rechtliche Klarheit könnte Unternehmen ermöglichen, Bitcoin ohne regulatorisches Risiko in ihre Bilanzen aufzunehmen.

Der Crypto Fear & Greed Index verharrt trotz der stabilen Kurse bei 37,32 Punkten im "Fear"-Bereich. Diese Diskrepanz zwischen historisch hohen Preisen und vorsichtiger Stimmung deutet auf eine "Wall of Worry" hin – oft ein Vorbote steigender Kurse. Die Kombination aus ETF-Zuflüssen und sich verbessernden Rahmenbedingungen könnte Bitcoin zurück in Richtung sechsstelliger Bewertungen treiben.

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