Heute treffen zwei Nachrichten zusammen, die den Bitcoin-Markt strukturell verändern könnten. BNP Paribas öffnet Millionen französischer Privatkunden den regulierten Zugang zu Bitcoin-ETNs — und Square aktiviert Bitcoin-Zahlungen als Standard für Millionen von Händlern weltweit. Beides am selben Tag.

BNP Paribas holt Bitcoin ins Depot

Europas größte EU-Bank startet ab heute sechs Exchange-Traded Notes auf Bitcoin und Ethereum. Ausgegeben werden die Produkte von BlackRock's iShares, Invesco, WisdomTree und VanEck — Kunden erhalten damit über ihre normalen Wertpapierdepots regulierten Zugang zur Kursentwicklung digitaler Assets, ohne die Token direkt halten zu müssen. Rechtliche Grundlage ist der MiFID-II-Rahmen.

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Das Gewicht hinter diesem Schritt ist beachtlich: BNP Paribas verwaltet 2,8 Billionen Euro. Dass eine Institution dieser Größe Bitcoin-gebundene Produkte aktiv an Privatkunden vertreibt, markiert einen qualitativen Sprung gegenüber bisherigen Nischenangeboten. Eine Ausweitung auf Wealth-Management-Kunden außerhalb Frankreichs ist geplant, ein konkretes Datum steht jedoch noch aus.

Square macht Bitcoin zur Standardoption

Parallel dazu schaltet Block's Square-Sparte Bitcoin-Zahlungen über das Lightning Network für Millionen von Händlern weltweit standardmäßig frei — statt wie bisher als optionales Feature. Händler können Bitcoin-Transaktionen weiterhin deaktivieren oder automatisch in US-Dollar konvertieren lassen. Der heutige Rollout betrifft zunächst In-Person-Zahlungen an Square-Terminals; Online-Zahlungen sollen später 2026 folgen.

Preis hinkt den Fundamentaldaten hinterher

Trotz dieser Entwicklungen notiert Bitcoin aktuell rund 25 Prozent unterhalb seines 52-Wochen-Hochs von 124.773 USD. Der März begann bei rund 69.000 USD — seither hat der Kurs trotz eines regulatorisch so günstigen Umfelds wie nie zuvor nachgegeben. Diese Diskrepanz zwischen verbesserten Fundamentaldaten und schwachem Preis prägt den Monat.

Einen strukturellen Kontext liefert ein weiteres Datum: Am 10. März wurde der 20-millionste Bitcoin gemined. 95,24 Prozent aller jemals existierenden Bitcoin sind damit bereits im Umlauf. Das verbleibende Angebot von rund einer Million BTC wird sich über die nächsten 114 Jahre verteilen — ein Angebotsargument, das langfristig orientierten Käufern nicht entgeht. Strategy hat das offenbar bereits eingepreist und allein in den vergangenen 30 Tagen rund 45.000 BTC erworben, während alle anderen börsennotierten Treasury-Unternehmen zusammen weniger als 1.000 BTC kauften.

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