Der März 2026 brachte Bitcoin eine erste Erleichterung nach einer langen Durststrecke. Fünf Monate in Folge hatte die Kryptowährung Verluste eingefahren — die längste Verlustserie seit dem Bärenmarkt 2018. Nun zeigen die Daten erste Anzeichen einer Trendwende, die jedoch auf wackeligem Fundament steht.

ETF-Zuflüsse kehren zurück — aber das Bild bleibt gemischt

Der markanteste Datenpunkt kommt aus dem ETF-Markt: US-gelistete Spot-Bitcoin-ETFs schlossen den März mit Nettomittelzuflüssen von 1,32 Milliarden US-Dollar ab — die ersten positiven monatlichen Flows seit Oktober 2025. Zuvor hatten vier Monate in Folge Abflüsse verzeichnet, allein im November waren es 3,5 Milliarden Dollar.

BlackRocks IBIT führte die Bewegung an und zog am 31. März allein 98,4 Millionen Dollar an. Fidelitys FBTC steuerte weitere 16,2 Millionen bei.

Allerdings trübt ein Detail das Bild: Die durchschnittliche Kostenbasis von ETF-Investoren liegt bei rund 84.000 US-Dollar — deutlich über dem aktuellen Kurs von rund 68.600 Dollar. Und Glassnode registriert seit Anfang vergangener Woche wieder negative Tagesflows von 200 bis 500 BTC. Klein in der Größenordnung, aber persistent.

Geopolitik und ein voller Makrokalender

Bitcoin startete in den April mit einem kurzen Aufflackern über 69.000 Dollar, ausgelöst von Trumps Ankündigung, den Iran-Krieg binnen zwei bis drei Wochen beenden zu wollen. Die Erholung verpuffte schnell — ein Muster, das sich 2026 wiederholt: Bitcoin reagiert auf geopolitische Schlagzeilen wie ein hochvolatiler Tech-Wert, nicht wie ein sicherer Hafen.

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Der Ölpreisanstieg infolge des Iran-Konflikts — Brent legte seit Kriegsbeginn rund 60 Prozent zu — heizt die Inflationssorgen an und verschiebt die Erwartungen an den Zinspfad der Fed. Das belastet Risikoanlagen strukturell.

Der April-Kalender ist entsprechend dicht: Beschäftigungsbericht am 3. April, Fed-Protokoll am 8. April, Beige Book am 15. April, FOMC-Sitzung am 28. und 29. April. Jeder dieser Termine könnte die Stimmung kippen.

Wale verteilen, Konferenz rückt näher

Auf der Angebotsseite zeigt der Exchange Whale Ratio von CryptoQuant eine klare Richtung: Von 0,34 Anfang Januar stieg er bis Ende März auf 0,79 — mit zwei markanten Spitzen am 14. und 28. März. Große Halter senden konsistent mehr Coins an Börsen, was typischerweise Verkaufsdruck signalisiert.

Einen institutionellen Gegenakzent setzt die Bitcoin 2026-Konferenz vom 27. bis 29. April in Las Vegas. Erstmals treten SEC-Chef Paul Atkins und CFTC-Vorsitzender Mike Selig gemeinsam bei einem Bitcoin-Event auf — während im US-Kongress wegweisende Digitalasset-Gesetzgebung läuft. Senatorin Cynthia Lummis präsentiert erneut den BITCOIN Act, der eine strategische US-Reserve von bis zu einer Million BTC vorsieht. Ob aus politischen Signalen konkrete Gesetzgebung wird, entscheidet sich in den kommenden Wochen.

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