Der Bitcoin-Kurs stabilisiert sich Anfang Januar 2026 im Bereich von 92.600 Dollar – und hinter dieser Seitwärtsbewegung verbirgt sich eine bemerkenswerte Trendwende. Nach wochenlangen Abflüssen aus Spot-ETFs strömt seit Jahresbeginn wieder frisches Kapital in die institutionellen Produkte. Allein in den ersten beiden Handelstagen des neuen Jahres flossen rund 1,2 Milliarden Dollar zu.

ETF-Flows drehen deutlich ins Plus

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Am 5. Januar verzeichneten die Spot-Bitcoin-ETFs den stärksten Zufluss seit dem 7. Oktober 2025 – satte 697,2 Millionen Dollar an einem einzigen Tag. BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) führte die Liste mit 372 Millionen Dollar an, gefolgt von Fidelitys FBTC mit 191 Millionen Dollar.

Dieser Sinneswandel ist kein Zufall. Portfolio-Manager nutzen den Jahreswechsel traditionell für Neuallokationen. Was im Dezember noch verkauft wurde, landet nun wieder in den Depots – Bitcoin inklusive. Die kumulierten Nettozuflüsse seit Start der ETFs im Januar 2024 erreichen mittlerweile etwa 36,2 Milliarden Dollar.

On-Chain-Daten zeigen nachlassenden Verkaufsdruck

Parallel dazu deuten On-Chain-Metriken auf eine konstruktive Marktstruktur hin. Wallets mit 1.000 bis 10.000 BTC – die sogenannten "Wale" – haben ihre Verkäufe deutlich zurückgefahren. Der Verteilungsdruck, der die Korrektur vom Allzeithoch bei 126.000 Dollar im Oktober 2025 begleitete, scheint vorerst ausgelaufen.

Gleichzeitig beschleunigt sich die Akkumulation bei kleineren Wallets. Halter mit weniger als einem Bitcoin haben ihre Bestände seit Mitte November kontinuierlich aufgestockt. Auch die Stablecoin-Flows, die im Dezember noch negativ waren, drehen wieder ins Plus – ein Signal für potenzielle Kaufkraft am Rand.

Vorsichtiger Optimismus an den Derivatemärkten

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Die Optionsmärkte an der Deribit-Börse zeigen erhöhtes Interesse an Call-Optionen mit Strike-Preisen um 100.000 Dollar für Ende Januar. Das deutet auf Erwartungen steigender Kurse hin, ohne dass dabei übertriebene Euphorie erkennbar wäre.

Die Funding-Raten bei Bitcoin-Futures haben sich nach negativem Terrain im Dezember auf nahezu neutrale Werte normalisiert. Das Open Interest stieg um gut ein Prozent auf 141 Milliarden Dollar.

Analysten sehen Boden erreicht

Bernstein Research geht davon aus, dass Bitcoin seinen Zyklus-Tiefpunkt im November bei 80.000 Dollar markiert hat. Das Analysehaus hält an seiner Prognose von 150.000 Dollar für 2026 fest. Tom Lee von Fundstrat Global Advisors erwartet sogar ein neues Allzeithoch noch im Januar.

Der Crypto Fear & Greed Index steht aktuell bei 42 Punkten und verharrt damit im "Angst"-Bereich – trotz der jüngsten Erholung. Das lässt Raum für weitere Stimmungsaufhellung, sollte der Aufwärtstrend anhalten.

Nächste Woche bringt Arbeitsmarktdaten

Kurzfristig bleibt die Richtung offen. Am 7. Januar folgen die ADP-Beschäftigungszahlen, am 9. Januar die offiziellen Daten zum US-Arbeitsmarkt. Diese Veröffentlichungen könnten für Volatilität sorgen. Die Bitcoin-Dominanz ist zuletzt unter 59 Prozent gefallen – ein Hinweis darauf, dass Kapital auch in Altcoins fließt. Ob die institutionelle Rückkehr anhält, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen.

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