Bitcoin: Institutionelle Käufer kehren zurück
Bitcoin ist mit Schwung in das Jahr 2026 gestartet, gönnt sich aktuell jedoch eine Verschnaufpause. Nachdem der Kurs im Wochenverlauf bereits an der Marke von 98.000 US-Dollar kratzte, konsolidiert die führende Kryptowährung nun auf hohem Niveau. Während Anleger auf den nächsten Impuls warten, liefern On-Chain-Daten und Bewegungen bei den börsengehandelten Fonds (ETFs) deutliche Hinweise darauf, dass sich das "Smart Money" neu positioniert.
Konsolidierung nach dem Anstieg
Nach einem dynamischen Vorstoß zur Wochenmitte mussten die Bullen einen Teil der Gewinne wieder abgeben. Der Rücksetzer verlief parallel zu einer Schwächephase an den US-Aktienmärkten, was die anhaltende Korrelation zwischen Krypto- und traditionellen Finanzmärkten unterstreicht. Dennoch bleibt das übergeordnete Bild positiv: Mit einem Zuwachs von rund 7,7 Prozent seit Jahresbeginn konnte sich Bitcoin deutlich von den Tiefstständen erholen, die noch Anfang Januar markiert wurden.
Technisch betrachtet dient der aktuelle Bereich als Stabilisierungszone. Der Markt verdaut den jüngsten Anstieg, wobei die Volatilität im Vergleich zu den Vorwochen spürbar hoch bleibt.
Großanleger und ETFs greifen wieder zu
Ein wesentlicher Treiber für die Stabilisierung ist die Rückkehr der institutionellen Nachfrage. Nach Abflüssen zum Jahreswechsel verzeichnen die Bitcoin-Spot-ETFs wieder signifikante Zuflüsse. Besonders die Produkte der Schwergewichte BlackRock und Fidelity zogen frisches Kapital an. Dies deutet darauf hin, dass professionelle Investoren die aktuellen Kurse nutzen, um ihre Positionen auf- oder auszubauen.
Unterstützt wird diese These durch On-Chain-Daten. Die aggressiven Verkäufe langfristiger Halter, die noch das vierte Quartal 2025 belasteten, haben sich deutlich abgeschwächt. Auch der Verkaufsdruck durch sogenannte "Wale" – Adressen mit Beständen zwischen 1.000 und 10.000 Bitcoin – lässt nach. Gleichzeitig setzt das Unternehmen Strategy (ehemals MicroStrategy) seine Akkumulationsstrategie fort und fügte seiner Bilanz weitere Bestände hinzu.
Regulatorische Hängepartie in den USA
Während die Marktstruktur bullische Signale sendet, sorgt die Politik weiterhin für Störfeuer. In Washington stockt der "CLARITY Act", ein Gesetzentwurf zur Regulierung digitaler Assets. Widerstand aus der Industrie gegen bestimmte Passagen führte zu Verzögerungen im Gesetzgebungsprozess.
Auf Ebene der US-Bundesstaaten zeichnet sich hingegen ein anderes Bild ab: Texas sorgte für Aufsehen als erster Bundesstaat, der über einen ETF direkt in Bitcoin investierte. Weitere Staaten wie Arizona und New Hampshire prüfen ähnliche Schritte oder strategische Bitcoin-Reserven, was die wachsende Akzeptanz auf lokaler Regierungsebene verdeutlicht.
Blick auf die 100.000er Marke
Der Derivatemarkt signalisiert für die kommenden Wochen vorsichtigen Optimismus. Optionsdaten zeigen eine Konzentration von Call-Optionen im Bereich von 100.000 US-Dollar, was darauf hindeutet, dass viele Marktteilnehmer einen erneuten Test dieser psychologisch wichtigen Hürde erwarten.
Die aktuelle Marktphase stellt eine klassische Konsolidierung dar. Solange die Unterstützung im Bereich von 90.000 bis 92.500 US-Dollar hält, bleibt das Setup konstruktiv. Mit abnehmendem Verkaufsdruck der Langzeithalter und frischem Kapitalzufluss durch ETFs stehen die Chancen gut, dass der nächste größere Bewegungs impuls nach oben gerichtet sein könnte. Die Zone zwischen 100.000 und 103.500 US-Dollar bleibt dabei der entscheidende Widerstand, den es zu knacken gilt.
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