Bitcoin: Institutionelle Anleger flüchten
Der Kryptomarkt wird derzeit von extremer Angst beherrscht. Während Kleinanleger auf eine Bodenbildung hoffen, ziehen institutionelle Investoren massiv Kapital aus den US-Spot-ETFs ab. Die zentrale Frage für die kommenden Tage ist nun, ob die aggressiven Käufe von MicroStrategy ausreichen, um diesen massiven Verkaufsdruck der Wall Street aufzufangen.
Milliardenabflüsse belasten den Kurs
Der Hauptgrund für die aktuelle Preisschwäche liegt in den USA. Seit Ende Januar verzeichnen die Bitcoin-ETFs eine Serie von Mittelabflüssen, die sich auf insgesamt 1,72 Milliarden US-Dollar summieren. Besonders signifikant ist die Trendwende beim Marktführer: BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT), normalerweise ein Garant für Zuflüsse, verlor allein am 23. Januar über 100 Millionen Dollar an Kapital. Das verwaltete Vermögen aller ETFs im Sektor sank binnen weniger Tage von rund 124 auf unter 116 Milliarden Dollar.
Marktbeobachter werten dies als klares Warnsignal. Der sogenannte "Coinbase Premium Index" notiert seit neun Tagen im negativen Bereich, was darauf hindeutet, dass US-Investoren derzeit stärker verkaufen als der globale Restmarkt.
Ein ungleiches Duell
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Während Fondsmanager Bestände abbauen, nutzt MicroStrategy die niedrigen Kurse für eine Gegenoffensive. Das Unternehmen unter Michael Saylor erwarb zwischen dem 12. und 19. Januar weitere 22.305 Bitcoin für 2,13 Milliarden Dollar. Damit hält der Konzern nun rund 709.715 Bitcoin. Diese Situation erzeugt eine seltene Marktdynamik: Ein einzelnes Unternehmen absorbiert das Angebot, das von einer breiten Masse institutioneller ETF-Anleger auf den Markt geworfen wird.
Miner unter Zugzwang
Zusätzlich verschärft die wirtschaftliche Lage der Miner den Abwärtsdruck. Da die Einnahmen pro Rechenleistung (Hashprice) auf ein Rekordtief gefallen sind, arbeiten viele Schürfer an der Rentabilitätsgrenze. Unternehmen wie Riot Platforms waren zuletzt gezwungen, Bestände zu liquidieren, um laufende Kosten zu decken.
Analysten blicken angesichts dieser Gemengelage nervös auf die Charttechnik. Der Bitcoin notiert aktuell bei rund 89.443 US-Dollar und hat auf Wochensicht über 6 Prozent verloren. Sollte die wichtige Unterstützungszone bei 88.000 bis 88.500 US-Dollar nachhaltig brechen, droht laut Experten ein weiterer Rücksetzer in Richtung der 80.000-Dollar-Marke. Solange die Abflüsse aus den ETFs anhalten und Miner zum Verkauf gezwungen sind, bleibt das kurzfristige Aufwärtspotenzial limitiert.
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